Kunst

Ausstellung bis zum 17. Mai 2020

Ars Viva 2020 / Matheus Rocha Pitta

KUNSTVEREIN HAMBURG

Im Kunstverein werden Installationen der PreisträgerInnen des ars viva-Preises Karimah Ashadu, Thibaut Henz und Cemile Sahin präsentiert. Zudem eröffnet eine Einzelausstellung von Matheus Rocha Pitta. Am 14. Februar 2020 ging es los.

Der ars viva-Preis wird jährlich vom Kulturkreis der deutschen Wirtschaft an junge, in Deutschland lebende KünstlerInnen vergeben. In diesem Jahr wählte die Jury aus 49 vorgeschlagenen KünstlerInnen die Videokünstlerin Karimah Ashadu (geb. 1985), den Fotografen Thibaut Henz (geb. 1988) und die mit Text und Bild arbeitende Künstlerin Cemile Sahin (geb. 1990) aus. Für den Kunstverein in Hamburg haben die drei KünstlerInnen neue Installationen entwickelt, die sich mit den Themen Herkunft und Biografie beschäftigen und Fiktives neben Dokumentarisches stellen.

Zeitgleich eröffnet im Kunstverein die erste deutsche Einzelausstellung des brasilianischen Künstlers Matheus Rocha Pitta (geb. 1980). Rocha Pitta ordnet Zeitungsausschnitte, die unterschiedliche Gesten zeigen, in gegossenen Betonplatten zu Kompositionen an und verweist so auf Ausbeutung, autoritäre Strukturen und Ungerechtigkeit. Zu sehen sind acht neue Skulpturen mit den Titel »Sirenen«, die die Macht der Sprache, das Recht auf Redefreiheit und Hasskommentare thematisieren.

Die Ausstellungen »Ars Viva 2020« und »Matheus Rocha Pitta – The Curfew Sirens« sind bis zum 17. Mai 2020 im Kunstverein in Hamburg zu sehen.

Matheus Rocha Pitta: The Curfew Sirens, 2019, Foto: Eric Tschernow

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