Neue Lockerungen: Kinos und Stadtteilkulturzentren dürfen wieder öffnen

Auswirkungen des Coronavirus auf Hamburger Kultureinrichtungen [Update 26.05.2020]

VERSCHIEDENE ORTE

Um eine Ausweitung des Coronavirus zu verhindern, sind wurden im März alle öffentlichen Veranstaltungen untersagt. Es kommt nun zu schrittweisen Lockerungen: Nach den Museen und Ausstellungshäusern dürfen auch Kinos und Staddtteilkulturzentren wieder öffnen.

Update, 26. Mai 2020: Seit dem 26. Mai dürfen Kinos und Stadtteilkulturzentren unter Einhaltung strenger Hygiene- und Schutzkonzepte wieder öffnen. Wichtig ist, dass für jeden Besucher das Abstandsgebot von 1,5 Metern garantiert wird. Wo dies nur schwer möglich ist, etwa im Kassenbereich, müssen Sonderlösungen zum Beispiel in der Form von Online-Ticketing oder speziellen Trennvorrichtungen eingerichtet werden.

Auch Live-Kulturveranstaltungen im Freien mit bis zu 50 Personen sind wieder möglich. Auch hier müssen entsprechende Konzepte zum Infektionsschutz ausgearbeitet werden.

 

Update, 5. Mai 2020: Seit dem 6. Mai können Museen, Ausstellungshäuser sowie Gedenkstätten unter der Berücksichtigung von Hygienebestimmungen und Abstandsregelungen für begrenzte Besucherzahlen wieder öffnen. Als Faustregel gilt, dass ein Besucher pro 20 Quadratmeter Fläche erlaubt ist. Führungen, Veranstaltungen und die Öffnung von Museumscafés sind nicht gestattet.

Die Hamburger Politik hat außerdem grünes Licht für den Start von Autokinos gegeben – es gibt bereits Konzepte für den Betrieb auf dem Heiligengeistfeld sowie der Bahrenfelder Trabrennbahn.

 

Update, 20. April 2020: Die Hamburger Theater, die Elbphilharmonie, die Oper und die Musikclubs der Stadt bleiben bis zum 30. Juni geschlossen. Die Bundesregierung hat außerdem beschlossen, dass alle Großveranstaltungen (Festivals, Straßenfeste, Konzerte, etc.) bis zum 31. August untersagt sind.

Erste schrittweise Lockerungen wird es in Hamburg bei den Bücherhallen und Stadtteilbibliotheken geben. Auch bei den Hamburger Museen wird an Konzepten gearbeitet, wie man im Rahmen von Abstandsregeln und Hygienevorschriften einen reduzierten Publikumsbetrieb wiederherstellen kann. Die Änderungen sollen im Laufe des Monats Mai in Kraft treten.

 

Update, 16. März 2020: Die Allgemeinverfügung von der Gesundheitsbehörde zum Umgang mit Großveranstaltungen wurde am Sonntag, den 15. März, verschärft: Alle Veranstaltungen werden voraussichtlich bis zum 30. April untersagt - viele öffentliche Einrichtungen müssen ihren Betrieb bis auf Weiteres einstellen.

Um die schnelle Verbreitung des Coronavirus in Hamburg vorzubeugen, hat die Gesundheitsbehörde eine vierte Allgemeinverfügung für Hamburg erlassen. Diese Verfügung sieht vor, dass öffentliche Einrichtungen und Angebote nicht mehr geöffnet sind - dazu gehören unter anderem Bars, Clubs, Messen, Ausstellungen, Theater, Kinos, Konzerthäuser, Museen, Ausstellungshäuser, Stadtteilkulturzentren und Bibliotheken.

 

Informationen zum Coronavirus finden sich auf der Seite des Robert-Koch-Instituts www.rki.de oder auf der Seite der Gesundheitsbehörde www.hamburg.de/coronavirus.

Aktuelle Informationen über Hamburger Kultureinrichtungen stehen auf den Internetseiten der jeweiligen Veranstalter.

 

HINWEIS:

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