Stadtkultur

07. Dezember ‐ 13. Januar

100 Autorinnen in Porträts

LITERATURHAUS HAMBURG

Warum ist der Literaturkanon so männlich – und welche Schriftstellerinnen fehlen? Fünf Literaturkritikerinnen haben sich eingehend mit diesen Fragen beschäftigt und ihre Erkenntnisse in einem Buch gesammelt. Julia Encke und Ursula März stellen es im Literaturhaus vor.

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Tickets können für 12 Euro auf der Website des Literaturhauses gekauft werden. Der Zutritt erfolgt nach dem 2G-Modell.

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Was haben die Film-, die Musik- und die Literaturgeschichte gemeinsam? Wenn es um den Kanon geht, sind Frauen chronisch unterrepräsentiert. Die Listen der wichtigen Werke der Weltliteratur sind gespickt mit den Namen männlicher Autoren, nur ab und an taucht als Feigenblatt mal ein Buch von Jane Austen, Emily oder Charlotte Brontë auf. Während die Gegenwartsliteratur vergleichsweise paritätisch anmutet – beim Blick etwa auf Literaturpreise relativiert sich dieser Eindruck oft –, haben es sich verschiedene Autorinnen, Literaturwissenschaftlerinnen und Kritikerinnen zur Aufgabe gemacht, auch die literarische Kanonbildung kritisch zu hinterfragen oder den etablierten Kanon direkt durch einen neuen zu ersetzen.

Auch die Literaturkritikerinnen Verena Auffermann, Julia Encke, Gunhild Kübler, Ursula März und Elke Schmitter haben sich dem wichtigen Themenkomplex gewidmet – und vor diesem Hintergrund das Handbuch „100 Autorinnen in Porträts. Von Atwood bis Sappho, von Adichie bis Zeh“ (erschienen im Piper Verlag) verfasst, in dem sie eine Auswahl von 100 bedeutenden Schriftstellerinnen aus allen erdenklichen Ecken der Welt und jeder literarischen Epoche präsentieren. Insgesamt decken die fünf Expertinnen zwei Jahrtausende weiblicher Literaturgeschichte ab und betten die Werke dabei stets in ihren biografischen und zeitgeschichtlichen Kontext ein. 

Ein reichhaltiges Nachschlagewerk voller wertvoller Leseanregungen, das Julia Encke und Ursula März am 13. Januar 2022 im Literaturhaus Hamburg vorstellen. Teilnehmen können Interessierte vor Ort oder von zu Hause via Livestream, der Besuch wird über das 2G-Modell geregelt. 

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