Film

Premiere am 28. Juli 2021 mit Gast

Alles ist Eins. Außer der 0.

ABATON KINO

Als Computer noch raumfüllende Maschinen waren, hat Wau Holland im Jahr 1981 bei der Gründung des Chaos Computer Clubs mitgewirkt, einem der ältesten Hackerclubs der Welt. Der Dokumentarfilm »Alles ist Eins. Außer der 0.« zeigt die Hintergründe des digitalen Bürgerrechtlers und projiziert die großen Fragen, die zur Gründung des Clubs geführt haben, auf die Gegenwart.

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Hamburger Premiere: Am 28. Juli um 19 Uhr ist die Regisseurin Tanja Schwerdorf zu Gast.

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Hacker werden kontrovers betrachtet: Die einen verstehen sie als Aufklärer, die Datenlecks und digitale Missstände offenbaren. Für andere wiederum sind sie schlichtweg Verbrecher, die Passwörter stehlen und Systeme infiltrieren. Einer der ersten Hacker ist Wau Holland, ein deutscher Computer Aktivist, der 1981 den Chaos Computer Club mitgegründet hat. Holland ist mehr als nur ein Computer-Nerd: Seine Agenda umfasste die kritische Hinterfragung von der Nutzung und Speicherung persönlicher Daten, von Kopierschutz und Zensur sowie der Informationskontrolle im Regierungsumfeld und im Privatsektor. Wau Holland erkannte früh, dass die Nutzung des Internets ein zutiefst demokratischer Akt ist, den es bestmöglich zu schützen gilt.

»Alles ist Eins. Außer der 0.« zeigt mit tollen Montagen und authentischen Archivaufnahmen, wie die großen Fragen unserer Gegenwart das Leben und Wirken Wau Hollands durchzogen. Deutschlands erster digitaler Bürgerrechtler gilt als Wegbereiter kritischer Netzpolitik, nicht zuletzt auch aufgrund spektakulärer Hacks und findiger Coups. Heute ist aus dem Chaos Computer Club eine Instanz geworden, die bei allen Fragen zur Netzpolitik konsultiert wird – der Dokumentarfilm von Klaus Maeck und Tanja Schwerdorf setzt dem bekanntesten deutschen Hackerclubs ein würdiges Denkmal. Zur Hamburg Premiere am 28. Juli wird die Regisseurin zu Gast im Kino sein.

Teaser "Alles ist Eins. Ausser der 0." - Kinostart 29. Juli 2021

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