Theater

Uraufführung am 6. März 2026

alphabet

DEUTSCHES SCHAUSPIELHAUS

Eine poetische Vermessung der Welt

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Mit ALPHABET bringt das SchauSpielHaus eines der bedeutendsten Gedichte des 20. Jahrhunderts erstmals auf die Bühne. Inger Christensens sprachmagisches Langgedicht, aus dem Dänischen von Hanns Grössel übersetzt, ist ein poetischer Versuch, die Welt zu ordnen und sie dabei neu zu erschaffen.

Ausgehend von einfachen Dingen wie Aprikosenbäumen oder Brombeeren entfaltet sich ein Universum aus Worten, Gedanken und Bildern. Die strenge Form folgt der Fibonacci-Sequenz, jenem Naturgesetz, das Wachstum und Unendlichkeit beschreibt. Doch je weiter das Alphabet voranschreitet, desto brüchiger wird die Ordnung. Wissen und Schönheit kippen in Bedrohung, Natur in Zerstörung.

Regisseur Thom Luz verwandelt dieses Jahrhundertgedicht in ein musikalisch durchzogenes Theatererlebnis: flüchtig, melancholisch, von leisem Humor getragen und voller magischer Bilder. Nach seinem gefeierten Kafka-Abend kehrt Luz damit eindrucksvoll zurück ans SchauSpielHaus.

Ein poetischer Abend über Ordnung und Chaos, Leben und Vergänglichkeit, der am 06.03.2026 um 19:30 Uhr seine Uraufführung feiert und das Publikum sanft in einen großen Denk- und Klangraum einlädt.