Film

Noch bis zum 10. Mai im Kino

Belfast

MAGAZIN FILMKUNSTTHEATER

Kenneth Branagh wirft mit dem Oskar ausgezeichneten Schwarz-Weiß-Drama "Belfast" einen nostalgischen Blick zurück in seine Kindheit

Kenneth Branaghs zweite Agatha-Christie-Adaption „Tod auf dem Nil“ ist gerade erst gestartet, nun kommt schon die nächste Regiearbeit des britischen Schauspielers und Filmemacher in die Kinos: „Belfast“, der bereits 2021 im Rahmen des Filmfest Hamburg gezeigt wurde. Bereits anfang des Jahres  feierte der, für sieben Oscars nominierte Film, seine Premiere in den deutschen Kinos. Nun wurde Branaghs im Rahmen der Oskarverleihungen mit dem Oskar für das beste Originaldrehbuch ausgezeichnet und der Film ist aktuell wieder in den Kinos zu sehen. Im Gegensatz zum effektgeladenen Blockbuster um den Privatdetektiv Hercule Poirot ist „Belfast“ ein zutiefst persönlicher, ja autofiktionaler Film: Inspiriert von seiner eigenen Biografie, erzählt Branagh die Geschichte des neunjährigen Buddy, der im Belfast der späten 1960er-Jahre aufwächst, gemeinsam mit seiner Familie, die bereits seit mehreren Generationen im selben Arbeiterviertel lebt. Buddy hört Rock’n’Roll-Schallplatten, erlebt die Wirren des Bürgerkrieges und muss mit der Abwesenheit seines Vaters zurechtkommen, der regelmäßig nach England reist, weil er dort einen besseren Verdienst bekommt.

Branaghs in nostalgischem Schwarz-Weiß gedrehter Film läuft ab noch bis zum 10. Mai 2022 im Magazin-Filmkunsttheater.

Belfast | Offizieller Trailer deutsch/german HD

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