Film

Ab 2. Dezember im Kino

Benedetta

STUDIO-KINO

Verbotene Liebe hinter Klostermauern: Mit "Benedetta" hat Regieprovokateur Paul Verhoeven einen Nunsploitation-Film gedreht.

Tickets

Tickets gibt es auf der Website des Studio Kinos. Bei allen Vorstellungen gilt die 2G-Regel.

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Ob in den Niederlanden („Spetters“, „Der vierte Mann“), den USA („RoboCop“, „Total Recall“) oder Frankreich („Elle“): Seit den 1970er-Jahren steht Paul Verhoeven für hintergründiges, provokatives Genrekino, das sich oft mit Gewalt und noch viel öfter mit Sex auseinandersetzt, gern auch beides in Kombination. Auch auf „Benedetta“ trifft das zu: Für seinen neuen Film „Benedetta“ – den der niederländische Regisseur nach „Elle“ (2016) wieder in Frankreich gedreht hat – hat sich Verhoeven das biografische Buch „Schändliche Leidenschaften: das Leben einer lesbischen Nonne in Italien zur Zeit der Renaissance“ zur Vorlage genommen und basierend darauf seiner Lust am Camp freien Lauf gelassen. Im Mittelpunkt steht Benedetta Carlini (Virginie Efira), die im 17. Jahrhundert als Novizin in ein toskanisches Kloster eintritt – dort quälen sie blutige Jesus-Visionen, sie beginnt ein Verhältnis mit Novizin Bartolomea (Daphné Patakia), und vor den Toren des Klosters wütet die Pest …

Als „Benedetta“ im Wettbewerb der internationalen Filmfestspiele von Cannes seine Weltpremiere feierte, blieb der erwartete Skandal (Filme wie „Starship Troopers“ oder „Basic Instinct“ erhitzten ihrerzeit die Gemüter, und „Showgirls“ wurde 1995 – zu Unrecht – von der Kritik in der Luft zerrissen) weitgehend aus – ob das an einem Gewöhnungseffekt liegt oder Verhoeven milder geworden ist, lässt sich ab heute auch im Studio Kino herausfinden. Alle Vorstellungen finden dabei unter 2G-Bedingungen statt.

 

BENEDETTA Kinotrailer (Deutsch)

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