Kunst

Voraussichtlich bis Dezember 2022

Benin. Geraubte Geschichte

MUSEUM AM ROTHENBAUM KULTUREN UND KÜNSTE DER WELT

Die Ausstellung "Benin. Geraubte Geschichte", welche aktuell im Museum am Rothenbaum zu sehen ist, zeigt den Besucher*innen Kunstwerke und -objekte, die aus der ehemaligen französischen Kolonie des 19. Jahrhunderts stammen. Die Werke können voraussichtlich bis Ende des Jahres besichtigt werden.

Tickets

Tickets gibt es ab 4,50 Euro im Shop des MARKK. Der Einlass wird über das 2G-Modell geregelt.

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Das Königreich Dahomey, heute der westafrikanische Staat Benin, galt lange Zeit als einer der mächtigsten Orte des afrikanischen Kontinents. Mit dem Ende der Macht des französischen Kolonialstaats im Jahr 1897 kamen dem Land allerdings wertvolle Schätze abhanden, die sich heute in der ganzen Welt befinden. Im Rahmen der Ausstellung „Benin – Geraubte Geschichte“ lernen die Besucher*innen viel über die Geschichte Benins und dessen historische Veränderung. Vor allem die Rolle des Staates als französische Kolonie im 19. Jahrhundert sowie der Verlust des Königreiches von Frankreich an Großbritannien im Jahr 1897 fungieren dabei als wichtiger Hintergrund, um die überwiegend aus den Materialien Bronze, Elfenbein und Holz gefertigten Objekte aus der museumsinternen Sammlung in einen Kontext zu setzen. Auch die Beninsche Herkunft sowie Bezüge zu Hamburger Handelsnetzwerken werden thematisiert.

Angelehnt an die Restitutionsdebatte, die sich mit geraubter Kunst aus den früheren Kolonien auseinandersetzt, wird der Umgang mit afrikanischer Kunst im Allgemeinen und Beninscher Kunst im Speziellen durch die ehemaligen Kolonialmächte kritisch beleuchtet. Für die ausgestellten Kunstwerke ist bereits eine Rückstellung in ihr Herkunftsland geplant.

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