Kunst

Ausstellung ab dem 16. Oktober 2021

Nolde und der Norden

BUCERIUS KUNST FORUM

Der dänische Maler Emil Nolde gehört zu den führenden Künstlern des Expressionismus. Gleichzeitig zählt er aufgrund seiner späteren nationalsozialistischen Überzeugung zu den umstrittensten Künstlern der Klassischen Moderne.

Im Jahr 1900 besuchte Emil Nolde die Weltausstellung in Paris und zeigte sich zutiefst beeindruckt von der dort gezeigten skandinavischen Kunst. Noch im gleichen Jahr mietete er sich ein Atelier in Kopenhagen und widmete sich dort der dänischen Malerei. Dabei ließ er sich er sich von den zahlreichen Sagen Skandinaviens zu einer Welt des Fantastischen inspirieren. Aber auch in seinen Darstellungen von Interieurszenen und Landschaftsgemälden ist der Einfluss der skandinavischen Vorbilder zu spüren.

Ab dem 16. Oktober 2021 bis zum 23. Januar 2022 stellt das Bucerius Kunst Forum in Kooperation mit der Nolde Stiftung Seebüll unter dem Titel »Nolde und der Norden« rund 80 Werke Emil Noldes aus. Sie entstanden größtenteils zwischen 1900 und 1902 und werden den Gemälden nordischer KünstlerInnen wie Georg Nicolai Achen, Anna Ancher, Michael Ancher, Vilhelm Hammershøi, Peter Ilsted, Peder Severin Krøyer, Ejnar Nielsen und Laurits Andersen Ring gegenübergestellt.

Emil Nolde und das Licht des Nordens | Stadt Land Kunst | ARTE