Film

12. August 2021

Der Hauptmann von Köpenick

ZEISE OPEN AIR

Vor 90 Jahren erschien Carl Zuckmayers »Der Hauptmann von Köpenick. Ein deutsches Märchen in drei Akten«. Das Theaterstück bezieht sich auf die Köpenickiade, eine spezielle Form der Hochstapelei, von Friedrich Wilhelm Voigt aus dem Jahr 1906. Am 12. August zeigt das Zeise Kino die zweite Verfilmung des Stückes von 1956 an seinem Original-Drehort: Dem Altonaer Rathaus.

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Donnerstag, den 12. August um 20:45 Uhr, Open Air

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Als Wilhelm Voigt, der bereits in jungen Jahren auf die schiefe Bahn geriet, aus dem Gefängnis entlassen wird, beschließt er, fortan ein ehrliches Leben zu führen. Doch das ist gar nicht so leicht, denn er besitzt keinen Pass, und bei seinen Versuchen, sich die Papiere zu beschaffen, gerät er immer wieder in Schwierigkeiten. Dann stößt er eines Tages beim Stöbern im Trödelladen auf eine alte Hauptmanns-Uniform – er zieht sie an und gibt einer Garde den Befehl, ihm nach Köpenick aufs Rathaus zu folgen, wo er den Bürgermeister und den Stadtkämmerer verhaftet, um in Ruhe einen Pass beschaffen zu können. Doch auch dieser Plan scheitert. Kurzerhand beschlagnahmt er die Stadtkasse und flieht.

»Der Hauptmann von Köpenick« ist Carl Zuckmayers erfolgreichstes und bekanntestes Stück. Es wurde bereits 1931, noch in seinem Erscheinungsjahr von Richard Oswald verfilmt. Carl Zuckmayer arbeitete mit am Drehbuch.

Die zweite Verfilmung stamm aus dem Jahr 1956, mit Heinz Rühmann in der Rolle des Wilhelm Voigt. Produziert wurde der Film von Gyula Trebitsch, dessen Tochter am 12. August bei der Filmvorführung ab 20:45 Uhr im Zeise Open Air mit dabei sein wird.

Der Hauptmann von Köpenick - Trailer