Theater

Premiere am 2. April 2022

Die Jagdgesellschaft

DEUTSCHES SCHAUSPIELHAUS

Thomas Bernhard selbst hat „Die Jagdgesellschaft“ als eines seiner gelungensten Stücke bezeichnet, Anfang April wird eine neue Inszenierung im Deutschen SchauSpielHaus uraufgeführt. Die Zuschauer*innen erwartet eine ernsthafte Auseinandersetzung mit düsteren Themen wie Krankheit, Macht und Tod.

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Tickets gibt es in Kürze auf der Website des Deutschen SchauSpielHauses. Voraussichtlich finden alle Vorstellungen unter 2G-Plus-Bedingungen statt.

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Die gesamte Szenerie wirkt durchweg düster: Eine einsame Jagdhütte im Wald stellt den zentralen Schauplatz des Werkes dar. Dort lebt ein ehemals machtvolles Ehepaar, das früher in politischen Positionen aktiv war. Im Stück jedoch werden sie als alte, einsame und kranke Menschen dargestellt, denen das Leben schwer zu schaffen macht. Die Ehefrau widmet ihre Tage einem Schriftstellerfreund und dem gemeinsamen Kartenspiel, der General wird grundsätzlich nicht mehr in den Alltag involviert, da er krebskrank ist und das Elend des langsam sterbenden Waldes nicht mitbekommen soll. Dennoch hat er den Willen, auf eine (womöglich) letzte Jagd zu gehen. 

Inszeniert hat das Stück Herbert Fritsch, der am Deutschen SchauSpielHaus kein Unbekannter ist: Bereits 2014 hat der Theaterregisseur hier Molières „Schule der Frauen“ auf die Bühne gebracht. Die Premiere von „Die Jagdgesellschaft“ findet am 2. April statt, für alle Vorstellungen gilt das 2G-Plus-Modell.

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