Theater

Vorstellungen bis zum 21. Mai 2022

Die Jagdgesellschaft

DEUTSCHES SCHAUSPIELHAUS

Thomas Bernhard selbst hat „Die Jagdgesellschaft“ als eines seiner gelungensten Stücke bezeichnet, Anfang April wird eine neue Inszenierung im Deutschen SchauSpielHaus uraufgeführt. Die Zuschauer*innen erwartet eine ernsthafte Auseinandersetzung mit düsteren Themen wie Krankheit, Macht und Tod.

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Die gesamte Szenerie wirkt durchweg düster: Eine einsame Jagdhütte im Wald stellt den zentralen Schauplatz des Werkes dar. Dort lebt ein ehemals machtvolles Ehepaar, das früher in politischen Positionen aktiv war. Im Stück jedoch werden sie als alte, einsame und kranke Menschen dargestellt, denen das Leben schwer zu schaffen macht. Die Ehefrau widmet ihre Tage einem Schriftstellerfreund und dem gemeinsamen Kartenspiel, der General wird grundsätzlich nicht mehr in den Alltag involviert, da er krebskrank ist und das Elend des langsam sterbenden Waldes nicht mitbekommen soll. Dennoch hat er den Willen, auf eine (womöglich) letzte Jagd zu gehen. 

Inszeniert hat das Stück Herbert Fritsch, der am Deutschen SchauSpielHaus kein Unbekannter ist: Bereits 2014 hat der Theaterregisseur hier Molières „Schule der Frauen“ auf die Bühne gebracht.
Die musiklaische Begleitung übernimmt der begnadete Komponist und Musiker Ingo Günther, welcher diedie Schauspieler:innen mit seinem spiel dazu bringt mehr zu singen als zu sprechen, während ihre Körper sich zeitgleich überdehnen und verrenken, gekonnt über die Bühne, tänzeln oder weich davongleiten.

Vorstellungen von "Die jagdgesellschaft" sind am 15. und 23. April, sowie am 5 und 21. Mai im Deutschen SchauSpielHaus zu sehen

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