Kunst

Ausstellungsbeginn 25. Februar 2022

Dressed. 7 Frauen – 200 Jahre Mode

MUSEUM FÜR KUNST UND GEWERBE

Ausgehend von der Sammlung Mode und Textil im MK&G zeichnen rund 150 Kleidungsstücke und Accessoires sieben Lebenslinien und 200 Jahre Mode-, Emanzipations- und Zeitgeschichte nach.

Kleidung ist nicht nur ein Gebrauchsgegenstand, sie gehört zum persönlichsten Besitz eines Menschen, da sie Stimmungen und Interessen ausdrückt und somit als ein facettenreiches Mittel der Kommunikation und als Ausdruck der Persönlichkeit dient. Die Ausstellung »Dressed. 7 Frauen – 200 Jahre Mode«  zeigt die Mode von sieben Frauen von Mitte des 19 Jahrhunderts bis heute – im Mittelpunkt stehen dabei die Persönlichkeiten und Biografien der Trägerinnen. Die Auswahl der Protagonistinnen erfolgte nicht nach Status oder Prominenz, sie bildet vielmehr eine möglichst große Vielfalt von weiblichen Lebensentwürfen und deren modischem Ausdruck ab. Erzählt wird auch von sinnstiftenden Modestilen wie dem "Power Dressing" und auch von der "Protest-Kleidung" der Hamburger Punkszene. Die vorgestellten Frauen fungieren zugleich als Performerinnen und Konsumentinnen der Mode ihrer Zeit.          

Unter den ausgestellten Designer*innen befinden sich sowohl Größen der Modeszene wie Elsa Schiaparelli, Yves Saint Laurent, Yohji Yamamoto oder Rei Kawakubo als auch anonyme Schneider*innen und Hausnäher*innen. Die von ihnen ausgestellten Stücke werden ergänzt um biografische Zeugnisse, Fotografien und weitere Dokumente. Die Modesammlung des Museums für Kunst und Gewerbe umfasst mehr als 10.000 Einzelteile an Damen-, Herren und Kindermode, beginnend mit der höfischen Kleidung Mitte des 18. Jahrhunderts bis hin zu Moden und Stilen der heutigen Zeit. Neben Haute Couture und Prêt-à-Porter namhafter internationaler Designer wie Christobál Balenciaga (1895-1972), Yves Saint Laurent (1936-2008) und André Courrèges (*1923) sind auch deutsche Modeschöpfer wie Wolfgang Joop (*1944) hier mit ihren Kreationen vertreten. Durch Kleidungsbeispiele anderer Epochen, Kulturkreise und Traditionen, z. B. frühchristliche Tuniken, ostasiatische Gewänder, kirchliche Ornate oder Trachten, ist die Sammlung mit weiteren Abteilungen des Museums eng verbunden.  So ist es nun auch wieder in der kommenden Ausstellung der Fall.

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