Film

11. August 2021

Ein nasser Hund

ABATON KINO

»Ein nasser Hund«, basierend auf dem gleichnamigen autobiografischen Roman des Schriftstellers Arye Sharuz Shalicar, erzählt die Geschichte des jüdischen Jungen Soheil, der seine Wurzeln verleugnet, um einer muslimischen Gang angehören zu können.

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Mittwoch, 11. August 2021, 20 Uhr

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Mit 16 zieht Soheil (Doguhan Kabadayi) mit seiner Familie nach Berlin in den Wedding. War sein bisheriges Leben recht unbeschwert, fällt es ihm in diesem von muslimischen BürgerInnen geprägten Stadtteil schwer, Anschluss zu finden. Er beschließt, seinen jüdischen Glauben geheimzuhalten und wird Mitglied einer Teenager-Bande, angeführt vom Moslem Husseyn (Mohammad Eliraqui). Außerdem verliebt er sich Hals über Kopf in seine türkischstämmige Mitschülerin Selma (Derya Dilber).
Und dann wird sein Geheimnis aufgedeckt und Soheil wird zur Zielscheibe von Diskriminierung und Hass.

Für Regie und Drehbuch der Verfilmung ist Damir Lukacevic verantwortlich, der bereits 2011 mit Jugendlichen aus dem Berliner Wedding arbeitete. Seine Erzählweise ist schnörkellos und radikal ehrlich mit Mut zur Ambivalenz.<
»Ein nasser Hund« ist eine Milieugeschichte aber auch die Geschichte von der Suche nach einem Platz im Leben und nach der eigenen Identität.
Die Verfilmung von Arye Sharuz Shalicars »Ein nasser Hund ist besser als ein trockener Jude« wird im Rahmen der Jüdischen Filmtage Hamburg gezeigt. Hauptdarsteller Doguhan Kabadayi und Darstellerin Derya Dilber werden an diesem Tag dabei sein. Moderiert wird der Abend vom Wiener Judaistik-Professor Dr. Klaus Davidowicz.

Ein nasser Hund - Trailer

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