Kunst

25. März bis 7. August

Ernst Wilhelm Nay – Retroperspektive

HAMBURGER KUNSTHALLE

Er gilt als einer der festen Größen der modernen Kunst und der (Nach)-Kriegsmoderne: Besucher*innen können ab März einige Werke des Malers Ernst Wilhelm Nay in der Hamburger Kunsthalle besichtigen. Erzählungen zur Verflechtung seiner Arbeiten mit der Historie der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts geben einen wertvollen Einblick in sein Lebenswerk.

Tickets

Tickets gibt es ab 14 Euro auf der Internetseite der Hamburger Kunsthalle zu kaufen. Beim Besuch gilt das 2G-Modell.

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Der Künstler Ernst Wilhelm Nay ist einer der ganz Großen: Seine Werke, die man unter anderem durch die Serien „Scheibenbilder“ oder „Augenbilder“ kennt, gelten als die bedeutendsten Werke der deutschen Nachkriegskunst. Von Ende März bis Anfang August diesen Jahres stellt die Hamburger Kunsthalle seine Bilder in der Ausstellung „Retroperspektive“ vor. 

Berühmt wurde der Maler vor allem durch seine Scheibenbilder, die er in seiner längsten und bis heute berühmtesten Schaffensphase entwickelte. Als roter Faden zieht sich seine Fokussierung etwa auf bestimmte Material- und Formaspekte durch sein künstlerisches Leben, im Ergebnis stechen seine energiegeladenen, farbvielfältigen Werke in der (Nach-)Kriegszeit hervor und verschaffen ihm einen festen Platz als Künstler der Moderne. Seine Objekte gelten bis heute als eine Antwort auf die Übergänge zwischen expressionistischen und abstrakten Phasen der Kunst sowie freier gestischer Malerei des 20. Jahrhunderts. Die Gedanken des Malers über relevante Themen seiner Lebenszeit finden sich konstant in allen Werken wieder und erzählen so seine persönliche Geschichte, die ihn auch mit Hamburg verbunden hat. In der Hansestadt hatte er einen Lehrauftrag an der Landeskunstschule, außerdem wurde seine Kunst mehrfach in der Hamburger Kunsthalle präsentiert. Diese will den Maler nun, 75 Jahre nach dem ersten Kauf eines der Werke, mit seiner ersten einzelnen Ausstellung ehren, auch angesichts neuer Erkenntnisse der Wissenschaft. Das Publikum kann sich auf rund 120 Gemälde, Aquarelle und Zeichnungen von Ernst Wilhelm Nay freuen. Zusätzlich ist es möglich, sich in wissenschaftliche Auseinandersetzungen mit seinem Lebenswerk einzulesen, hierzu erscheint ein bebilderter Katalog im Kölner Wienand Verlag. 

 

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