Stadtkultur

Noch bis zum 4. September 2022

How to live in the Echo of other Places

BAAKENHÖFT

Über den ganzen Sommer hinweg wird abwechselnd der Innenraum und die Fassade des Schuppens 29 von der Künstlerin Annika Kahrs genutzt, um die flüchtigen und persönlichen Erfahrungen anderer, spürbar zu machen.

Die Klang- und Videoinstallation der Hamburgerin Annika Kahrs nimmt Platz im letzten unsanierten Speichergebäude des ehemaligen Freihafens Hamburg, der heutigen HafenCity. Hier untersucht die Künstlerin wie sich Sehen und Hören zueinander verhalten und wie sich die beiden Sinne gegenseitig bedingen.
Ihre Arbeit betrachtet die Wirkung von Musik in unterschiedlichen kulturellen Räumen aus verschiedenen Perspektiven und stellt fest, ab wann ein zufälliges Geräusch als strukturiertes Klangbild wahrgenommen wird und wie sich unsere Wahrnehmung der Umwelt dadurch verändert. Außerdem möchte Sie feststellen, wie intensive visuelle Eindrücke in der Erinnerung an bestimmte Orte gebunden werden können.

Tagsüber haben die Besucher*innen die Möglichkeit, einen Audio-Rundgang im Inneren des Schuppens individuell nachzuerleben. Sobald die Sonne untergeht, wird eine 14 Meter breite Videoinstallation an die Stirnseite des Gebäudes projiziert, die den Ort in den Nachtstunden bereits von Weitem sichtbar macht und erst bei Sonnenaufgang endet. Diese beiden sich ergänzenden Komponenten nehmen die besondere Atmosphäre des Ortes auf und erzählen über den Zeitraum von 13 Wochen persönliche Geschichten aus verschiedenen Zeiten und von unterschiedlichen Orten, welche miteinander verwoben werden und mit der Atmosphäre des ehemaligen Kakaolagers spielen.

Das Projekt wird im Rahmen der 8. Triennale der Fotografie Hamburg 2022 organisiert und von IMAGINE THE CITY produziert. Noch bis zum 4. September kann die Ausstellung im Schuppen 29 am Baakenhöft besucht werden. Weitere Informationen und genaue Öffnungszeiten sind auf der Website von IMAGINE THE CITY zu finden.

IMAGINE THE CITY

 

 

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