Kunst

3. November 2021 bis 8. Mai 2022

Konflikte. Die Ausstellung

MUSEUM DER ARBEIT

Konflikte gehören zu unserem Alltag. In der Familie, bei der Arbeit oder in der Politik. Ebenso vielfältig wie die Orte und Gründe von Konflikten sein können, sind auch ihre Erscheinungsformen. Genug Möglichkeit, diesem Phänomen weiter auf den Grund zu gehen und ihm eine ganze Ausstellung zu widmen.

Wir alle beobachten und erleben Konflikte jeden Tag. Ob als Streit in der Partnerschaft als persönliche Gewissensbisse, als (Tarif-)Konflikt mit dem Arbeitgeber oder als Bürgerkrieg oder internationale Krise. Solche Konflikte betreffen uns indirekt oder ganz persönlich und schmerzvoll. Sie beeinflussen unser Liebes- und Familienleben, unser Glück, unsere Gesundheit, unser Berufsleben. Sie verändern die Welt, manchmal im Großen und manchmal nur so klein, dass es außer uns niemand wahrnimmt. Das Museum der Arbeit nimmt dies zum Anlass, dem Thema eine Sonderausstellung zu widmen.

Die Ausstellung ergründet die Sinnhaftigkeit von Konflikten und fragt nach Lösungsstrategien:

  • Wann entsteht ein Konflikt?
  • Wann ist eine Angelegenheit einen Konflikt wert?

  • Wann lohnt es sich, einen Streit vom Zaun zu brechen, Stellung zu beziehen?

  • Wann ist es Zeit, Kompromisse zu suchen?

  • Wie lassen sich unnötige Konflikte vermeiden, verhärtete Fronten aufweichen?

Jede dieser Fragen ist hochaktuell, lassen doch politischer Extremismus, Shitstorms und Filterblasen oft den Eindruck entstehen, unsere Zeit sei besonders konfliktreich oder Konfliktparteien verhielten sich unversöhnlicher als früher. Es lässt sich kaum feststellen, ob dies tatsächlich den Tatsachen entspricht oder ob das Internet und die sozialen Medien unsere Aufmerksamkeit auf Konflikte lenkt, die wir noch vor wenigen Jahren gar nicht wahrgenommen hätten.

Die Ausstellung ist ab dem 3. November 2021 bis zum 8. Mai 2022 im Museum der Arbeit zu sehen. Das Museum ist montags sowie samstags bis sonntags geöffnet, Tickets können vor Ort an der Kasse erworben werden.

HDW Werft 1983 | © Michael Meyborg | Stiftung Historische Museen Hamburg (SHMH)

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