Stadtkultur

7. April 2022

Mit Erzählungen gegen die Erderwärmung

BUCERIUS KUNST FORUM

In der Reihe „Literatur zur Lage“ von der ZEIT-Stiftung wirft Kulturredakteur Jan Ehlert gemeinsam mit Schriftsteller:innen einen Blick in die Weltliteratur und in ihre eigenen Werke, um festzustellen, ob und wie diese neue Perspektiven und Antworten auf die großen Fragen und Themen unserer Zeit eröffnen können.

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Eintritt: € 10,- / ermäßigt 8,-

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So einen heißen Sommer hatten die Menschen noch nie erlebt: „Kein Grün war zu sehen; zahmes und wildes Getier lag verschmachtet auf den Feldern.“  Was klingt wie eine düstere Zukunft im Zeichen des Klimawandels, hat Theodor Storm bereits in seiner Erzählung "Die Regentrude" von 1863 beschrieben. Im Laufe der Literaturgeschichte haben sich immer wieder Schriftsteller*innen mit den Gefahren auseinandergesetzt, die ein verändertes Klima mit sich bringt. Aufgrund seiner Aktualität und großen Bedeutung für unsere Zukunft haben sich auch deutsche Autor*innen seit einigen Jahren vermehrt diesem Thema gewidmet. So auch der Autor John von Düffel, dessen Roman "Der brennende See" von den Erblastern der Vergangenheit, der sich rasant verändernden Zukunft und dem Kampf gegen Klimawandel handelt. Gemeinsam mit John Düffel diskutiert Jan Ehlert in dieser Ausgabe von „Literatur zur Lage“ die Texte von unter anderem Theodor Storm, Wilhelm Raabe, Gabriela Mistral und Detlev von Liliencron, um herauszufinden, welche Rolle der Klimawandel für Schriftsteller*innen spielt, was wir aus den Texten der Vergangenheit über unser Verhalten lernen können und welche literarischen Gegenentwürfe zur Umweltzerstörung uns heute Hoffnung geben.

Veranstaltungsbeginn ist am 7. April um 19 Uhr im Bucerius Kunst Forum. Wer nicht live mit dabei sein kann, hat die Möglichkeit, sich das Gespräch auf dem YouTube-Kanal der ZEIT-Stiftung anzuhören.

Literatur zur Lage | Wunschwelten in Worte fassen – Die erzählerische Kraft der Utopie

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