Kunst

Start 17. Oktober 2025

Netzwerke des Surrealismus

Neue Nationalgalerie Berlin

Auf den Spuren des Surrealismus

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Hundert Jahre nach dem „Ersten Manifest des Surrealismus“ eröffnet die Neue Nationalgalerie eine große Ausstellung, die den verschlungenen Wegen dieser einflussreichen Kunstbewegung nachgeht. Im Zentrum steht die Sammlung Ulla und Heiner Pietzsch, deren Provenienzen in einem zweijährigen Forschungsprojekt aufgearbeitet wurden.

Die Schau zeichnet nicht nur die künstlerische Entwicklung nach, sondern auch die ereignisreichen Biografien der Werke selbst. Viele der Gemälde und Skulpturen reisten von Paris, dem Ursprungsort des Surrealismus, über Brüssel und andere europäische Städte, durch die Zeit des Nationalsozialismus und des Zweiten Weltkriegs bis nach Südamerika und in das amerikanische Exil.

So erzählen die Objekte Geschichten von Freundschaften und Sammelleidenschaften, von kunsthändlerischen Netzwerken, aber auch von Verlust, Verfolgung und Neuanfang. Damit bietet die Ausstellung neue Perspektiven auf die politischen und gesellschaftlichen Herausforderungen, die das Schicksal der Werke prägten.

Das kuratorische Team um Lisa Hackmann, Sven Haase und Maike Steinkamp hat eine Präsentation geschaffen, die weit über kunsthistorische Fragen hinausgeht: Sie macht sichtbar, wie eng verflochten die surrealistische Bewegung mit ihrem politischen und sozialen Umfeld war.

Gefördert durch das Land Berlin, ist die Ausstellung eine Sonderpräsentation der Nationalgalerie und des Zentralarchivs der Staatlichen Museen zu Berlin.