Film

Ab 20. Januar im Kino

Niemand ist bei den Kälbern

ABATON KINO

Ein seltener Kinoblick auf das Leben in der deutschen Provinz: In der Romanadaption von Regisseurin Sabrina Sarabi hadert ein junges Paar mit der Einöde Mecklenburg-Vorpommerns.

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Viel liest man in den Medien von ihr, selten sieht man sie – zumindest nicht im Kino: die (ost)deutsche Provinz. Genau hier ist „Niemand ist bei den Kälbern“ angesiedelt, der auf dem gleichnamigen Roman von Alina Herbing basiert. Die Einöde Mecklenburg-Vorpommerns ist in dem Film von Sabrina Sarabi nicht nur Schauplatz, sondern auch handlungsbestimmender Akteur: „Es ist spannend herauszufinden, was die Umwelt mit einem Menschen macht“, beschreibt die Regisseurin ihre Motivation – und dekliniert diese Frage anhand der 24-jährigen Christin (Saskia Rosendahl, „Fabian oder Der Gang vor die Hunde“) durch, die mit ihrem Freund Jan (Rick Okon) auf dem Milchviehhof ihres Vaters lebt. Sowohl ihre Beziehung als auch die Ödnis ihres Dorfes schnüren ihr die Luft ab, und so denkt Christin immer wieder darüber nach, ob und wie ein anderes Leben für sie möglich sein könnte. Ist womöglich der 46-jährige Windkraftingenieur Klaus (Andreas Döhler) die Lösung?

„Niemand ist bei den Kälbern“ feierte seine Premiere im Rahmen des renommierten Locarno Film Festival, wo Saskia Rosendahl als beste Schauspielerin ausgezeichnet wurde. Am 20. Januar kommt der Film in die deutschen Kinos.

NIEMAND IST BEI DEN KÄLBERN | Offizieller Trailer | Deutsch

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