Kunst

10. September bis 25. November 2022

Phantasma Arktika - Fotografien vom nördlichen Ende der Welt

CAP SAN DIEGO

Auf der Cap San Diego, dem größten noch fahrtüchtigen Museums-Frachtschiff findet eine Ausstellung mit Fotografien entlang der Küsten des arktischen Ozeans statt.

Die Arktis, eine faszinierende, ferne Region, welche auch eine große Bedeutung für die Wetterverhältnisse in südlichen Regionen hat. Schon vor hundert Jahren wurde begonnen den nördlichen Seeweg zu erforschen und viele Polarstationen zu errichten. Von diesen Stationen aus werden Wetterdaten gesammelt und ans Festland weitergeleitet. Die Polarforscherinnen und Fotografinnen Dr. Barbara Schennerlein und Dr. Antje Kakuschke sind selbst oft zu Forschungszwecken in der Arktis. Bei ihren Expeditionen fertigten sie eine Vielzahl von großformatigen, beeindruckenden und außergewöhnlichen Fotografien, die gemeinsam mit historischen Aufnahmen und Infotafeln Besucher*innen mit in die Arktis nehmen - mit nehmen an geschichtsträchtige Schauplätze, die den Grundstein für die moderne Klimaforschung legten. Die Fotografien zeigen aber auch die Relikte der Einwirkung des Menschen auf die Natur. Diese Relikte werden bald nicht mehr zu sehen sein, denn sie versinken immer mehr im Permafrostboden.

Es wird die Schönheit und Zerbrechlichkeit der Tier- und Pflanzenwelte der Arktis gezeigt und die unermessliche Weite fotografisch festgehalten. Gezeigt werden Orte, die viele Menschen sonst nie zu Gesicht bekommen würden, da sie schwer zugänglich und weit entfernt sind. Aber auch eine historische Epoche der Polarforschung wird aufgearbeitet und noch einmal in die Gegenwart geholt.

Eröffnet wird die Ausstellung am 10. September mit einer Vernissage um 19 Uhr. Am 15. Oktober findet ab 13 Uhr der "Polartag" statt, an dem es viele Infos, Vorträge und eine Filmvorführung geben wird. Die Ausstellung ist auf der Cap San Diego vom 10. September bis zum 25. November 2022 zu besichtigen.

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