Film

Ab 25. November im Kino

Saint-Narcisse

3001 KINO

Der neue Film von Bruce LaBruce erzählt gewohnt campy und sexuell aufgeladen von einer verhängnisvollen familiären Wiedervereinigung.

Tickets

Tickets können online reserviert oder vor Ort gekauft werden. Bei sämtlichen Vorstellungen gilt die 2G-Regel.

Zum Ticket

Bruce LaBruce ist einer der Regiestars des New Queer Cinema, dessen Filme wie „Otto; or, Up with Dead People“ oder zuletzt „Die Misandristinnen“ immer wieder Geschlechtergrenzen und gesellschaftliche Normvorstellungen ausloten, aushebeln, verschieben – und dabei vom Horrorfilm übers Melodram bis hin zur Romantic Comedy quer durch sämtliche Genres die unterschiedlichsten Formen annehmen, nicht selten innerhalb eines einzigen Werkes. Auch sein neuer Film „Saint-Narcisse“ macht da keine Ausnahme: Im Mittelpunkt steht der 22-jährige Dominic, der besessen ist von seinem eigenen Spiegelbild – aus diesem Grund schießt er ein Polaroid-Selfie nach dem anderen und verteilt sie an fremde Menschen auf der Straße. Als seine Großmutter stirbt, macht Dominic die Entdeckung, dass seine totgeglaubte Mutter noch am Leben ist. Nicht die einzige familiäre Enthüllung: Auf der Suche nach ihr erfährt er zudem von einem Zwillingsbruder namens Daniel, der in einem abgelegenen Kloster aufgewachsen ist. Nachdem er ihn gefunden hat, nimmt eine Spirale aus Verlangen und lange unterdrückten Rachegefühlen ihren Lauf …

Viele Kritiker*innen halten „Saint-Narcisse“ – obwohl wie die meisten Filme des Regisseurs von einer Camp-Ästhetik geprägt – für Bruce LaBruces vielleicht zugänglichsten Film. Ab dem 26. November ist er im 3001 Kino zu sehen, alle Vorstellungen finden dabei unter 2G-Bedingungen statt.

SAINT-NARCISSE von Bruce LaBruce (offizieller deutscher Trailer)

Unsere Empfehlung für Dich