Kunst

Ausstellung bis zum 18. Juli 2021

Schule der Folgenlosigkeit. Übungen für ein anderes Leben

MUSEUM FÜR KUNST UND GEWERBE

Designtheoretiker Friedrich von Borries fantasiert über ein folgenloses Leben: Die Ausstellung »Schule der Folgenlosigkeit. Übungen für ein anderes Leben« ist ein Projekt von Borries, welches alle BesucherInnen des Hamburger Museum für Kunst und Gewerbe zum Hinterfragen einlädt.

Wie sähe ein Leben aus, das möglichst folgenlos für die Ökologie bleibt? Könnten wir aus der Idee der Folgenlosigkeit ein neues soziales Ideal bilden? Ähnlich wie den Idealen der Freiheit, Gerechtigkeit und Gleichheit? Diesen Fragen und vielen weiteren widmet sich die Ausstellung »Schule der Folgenlosigkeit« des Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg. Die Kooperation mit der HFBK Hamburg ist ein künstlerisch-diskursives Projekt des Designtheoretikers, Schriftstellers und Architekten Friedrich von Borries. 

Die Ausstellung im MKG wurde von Friedrich von Borries als Selbstlernraum konzeptioniert: Angeregt von zahlreichen Sammlungsobjekten sollen alle BesucherInnen dazu motiviert werden, einen neuen Blick auf Nachhaltigkeit zu werfen und das eigene Leben dahingehend kritisch zu hinterfragen. Im Prozess des Lernens kann man innerhalb der Ausstellungsräume Entscheidungen abgeben, seine Hände in Unschuld waschen und sich im Nichts-Tun üben - und das alles soll als Übung für ein bewussteres Leben dienen. Das Projekt regt zur Selbstreflektion an, indem man sich teils kritisch, teils spielerisch mit den banalen und doch komplexen Dingen des täglichen Lebens auseinandersetzt.

Die Ausstellung »Schule der Folgenlosigkeit. Übungen für ein anderes Leben« startete offiziell schon im November 2020 - aufgrund des Lockdowns ist sie nun seit Ende Mai endlich regulär für den Publikumsverkehr geöffnet.

 

Schule der Folgenlosigkeit. Übungen für ein anderes Leben

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