Film

12. bis 21. November 2021

cinefest - Internationales Festival des deutschen Film-Erbes

METROPOLIS KINO

Wiederentdeckte Klassiker, vergessene Meisterwerke: Auch in diesem Jahr wühlt das cinefest im Archiv des deutschen Kinoerbes und fördert erstaunliche Filme zutage, mit denen eine Begegnung unbedingt lohnt.

Tickets

Tickets gibt es ab 7,50 Euro auf der Website des Kommunalen Kinos Metropolis zu kaufen. Der Einlass erfolgt unter 2G-Bedingungen.

Zum Ticket

Das vom Cinegraph e.V. – dem Hamburgischen Centrum für Filmforschung – und dem Bundesarchiv-Filmarchiv Berlin gemeinsam mit zahlreichen nationalen und internationalen Institutionen organisierte cinefest geht 2021 in eine weitere Runde, nachdem die für 2020 geplante Ausgabe zum Thema „Deutsch-Niederländische Filmbeziehungen“ coronabedingt ausfallen musste. Das Festival – eines der wenigen, die sich der Rettung und Verfügbarmachung des (nicht nur) deutschsprachigen Filmerbes verschrieben haben – findet in diesem Jahr unter dem Motto „Westwärts. Osteuropäische Filmschaffende in Westeuropa“ statt. Gezeigt werden Werke von ost- und mitteleuropäischen Filmschaffenden, die durch politische Umbrüche wie die Oktober-Revolution oder den Prager Frühling – und auch, um ihre beruflichen Chancen zu verbessern – nach Westeuropa emigrierten und dort ganz unterschiedliche Karriereverläufe erlebten. 

25 Filme umfasst das dichte, vielseitige und spannende Programm, viele von ihnen waren lange verboten oder galten als verschollen. Es laufen Revue- und sogar Actionfilme nach amerikanischem Vobild, ein von Joseph Goebbels in Auftrag gegebenes NS-Gegenstück zu Sergei M. Eisensteins „Panzerkreuzer Potemkin“, einen Film, der versucht, die Erfahrungen von Jüd*innen aus Prag als expressionistischen Hybriden aus Spielszenen und dokumentarischem Filmmaterial nachzuvollziehen („Distant Journey“), und viel Entdeckenswertes mehr. Eine Zugabe gibt es mit dem cinefest-Encore-Programm: Hier laufen „Der Rabe“ (24. November im Alabama Kino), inszeniert vom französischen Meisterregisseur Henri-Georges Clouzot (u. a. „Die Teuflischen) und gedreht von einer Produktionsfirma der Nazis im besetzten Paris, sowie Abel Gances Stummfilm-Epos „Napoleon“ (25. 11. im Metropolis Kino), das in zwei jeweils 165 Minuten langen Teilen gezeigt wird.

Die regulären cinefest-Vorstellungen finden vom 12. bis zum 21. November im Kommunalen Kino Metropolis unter 2G-Bedingungen oder online statt, zwischen dem 19. und 21. November gibt es außerdem begleitend den 34. Internationalen Filmhistorischen Kongress. Alle Informationen zum Festival und dem diesjährigen Programm können auf der Website des cinefest nachgelesen werden.

Zur Website

Abel Gance's Napoleon - A Film From The Future

Unsere Empfehlung für Dich