Theater

Aufführungen vom 22. bis 25. September 2021

Wakatt

KAMPNAGEL

Woher kommt die Angst vor dem Anderen? Ist sie eine direkte Reaktion auf den Nationalismus, der weltweit wieder auf dem Vormarsch ist? Ist sie Folge der Menschen, denen es gelingt, andere zu täuschen, zu verführen und für sich zu gewinnen? »Wakatt«, die neueste Kreation des aus Brukina Faso stammenden Choreografen Serge Aimé Coulibaly ist eine Reaktion auf diese Fragen.

Serge Aimé Coulibalys Choreografie ist eine Reflektion über unsere Zeit und all die gesellschaftlichen Veränderungen, in denen Nationalismus und die Angst vor dem Anderen über alle Ländergrenzen hinweg wieder zunehmen. Sie ist aber auch eine Feier des Lebens, ein Aufruf zum Widerstand gegen manipulative Machthaber. Ausgangspunkt der Choreografie ist die Bewegungssprache, der innere Drang, mit dem Körper zu sprechen und diesen gesellschaftlichen Entwicklungen etwas Konkretes und Körperliches entgegenzusetzen. Und so loten die TänzerInnen im Dialog mit der Live-Band des Jazz-Musikers Malik Mezzdari die Mechanismen von Abgrenzung und Berührung aus.

Eigentlich hätten sie schon im Januar nach Hamburg kommen sollen, die TänzerInnen des transnationalen Ensembles. Doch schon kurz nach der Uraufführung von »Wakatt« in Düsseldorf im September 2020 musste sie die gerade begonnene Tour abbrechen. Anstatt auf der Bühne zu stehen, erlebten die KünstlerInnen von Burkina Faso, Mali, Frankreich, Belgien, Kamerun, Deutschland und Italien aus, wie Corona die ganze Welt veränderte.
Jetzt, ein Jahr später, können sie endlich nach Hamburg kommen und stehen vom 22. bis zum 25. September auf Kampnagel auf der Bühne.
Der Kartenvorverkauf startet am 11. August.

Wakatt - Trailer

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