Kunst

20. September bis 17. Oktober 2022

World Press Photo Award

ALTONAER MUSEUM

In der Ausstellung im Altonaer Museum werden die besten Fotos der vergangenen Jahre des größten und international renommiertesten Wettbewerb für Pressefotografie präsentiert.

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Alle Infos gibt es hier

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8,50€ für Einzelbesucher, 6€ für Gruppenbesucher ab 10 Personen, 5€ ermäßigt

Der WORLD PRESS PHOTO AWARD kürt seit 1955 jedes Jahr die besten Pressefotos des vergangenen Jahres. Dieses Jahr wurde das erste Mal für eine fairere geografische Ausgewogenheit die Jury aus mehreren Regionaljurys aus sechs Regionen der Welt gebildet, welche die Gewinner*innenbilder auswählten. Dabei wurden 24 regionale Gewinner*innen in den verschiedenen Kategorien prämiert, aus denen vier Globalgewinner*innen gekürt wurden. Es wurde aus fast 65.000 Fotos von über 4.000 Fotografen aus 130 Ländern ausgewählt.

Gewonnen als "Word Press Photo of the Year" hat das Bild der Kanadierin Amber Brackens "Kamloops Residential School" (siehe Titelbild), welches an über 200 indigene Kinder erinnert, deren Gräber in Kanada entdeckt wurden. Sie sind einige von vielen Kindern indigener Gemeinschaften, die ihren Familien entrissen und teilweise missbraucht wurden. 4100 Kinder sind dabei in Internaten wie der "Kamloops Indian Residential School" untergebracht wurden, nachdem sie ihren Familien weggenommen wurden.

Den Preis als "World Press Photo Story of the Year" hat der Australier Matthew Abbott mit dem Bild "Saving Forests with Fire" gewonnen. Den "World Press Photo Long-Term Project Award" erhielt "Amazonian Dystopia" des brasillianischen Fotografen Lalo de Almeida. Auch Isadora Romero aus Ecuador gewann ebenfalls den "World Press Photo Long-Term Project Award" mit ihrem Bild "Blood is a Seed".

Auffällig ist, dass drei der vier Hauptpreisträger*innen sich mit ihren Fotografien mit Umweltproblemen beschäftigen. Dies zeigt die Dringlichkeit des Klimawandels und der Umweltzerstörung durch Fotos sehr dramatisch und eindrucksvoll. Aber alle ausgezeichneten Arbeiten bieten eine beeindruckende Vielfalt aus aller Welt mit unterschiedlichen Perspektiven, mutige Geschichten und einzigartige Einblicke. Aktuelle Konflikte und Ereignisse werden gezeigt und neben der Klimakrise werden auch die weltweit zunehmenden Kämpfe um Gleichberechtigung bis zur Diskussion zum Schutz und Bewahren indigener Kulturen und deren Lebensräume thematisiert.

Alle preisgekrönten Fotos werden in der Wanderausstellung in mehr als 80 Städten auf der ganzen Welt gezeigt. Gruner + Jahr, Geo und Stern präsentieren dieses Jahr zum ersten Mal die Ausstellung in den historischen Räumen des Altonaer Museums. Vom 21. September bis zum 17. Oktober 2022 ist die Ausstellung nun im Altonaer Museum zu erleben.

https://www.worldpressphoto.org/

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