Film

12. September 2021

Zustand und Gelände

ABATON KINO

Was bleibt von den Orten des NS-Terrors, wenn die Natur sie zurückerobert oder sie einer neuen Funktion zugeführt wurden? Diesen Fragen geht die Berliner Videokünstlerin und Filmemacherin Ute Adamczewski in der Dokumentation »Zustand und Gelände« nach.

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Sonntag, 12. September, 11 Uhr

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Ausgangspunkt dafür sind „wilde“ Konzentrationslager, die nach der nationalsozialistischen Machtergreifung ab März 1933 errichtet wurden und heute weitgehend in Vergessenheit geraten sind. Im Fokus stehen Menschen, die Opfer und Täter wurden. Sie werden jedoch nicht gezeigt oder befragt, sondern zitiert. Bilder von Straßen, Wohnhäusern, Schlössern und Burgen aus Sachsen treffen auf aus dem Off vorgelesene bürokratische Briefwechsel, Tagebucheinträge sowie literarische Fragmente und verschmelzen zu einem hochgradig konzentrierten Dokumentarfilmessay.
Stammen die Zeitzeugnisse zuerst aus dem Jahr 1933, kommen nach und nach neue Zeitgeschichten hinzu: 1945, 1977, 1990, 2011 – und mit ihnen Diskurse der Erinnerungskultur.
Ute Adamczewskis Dokumentarfilm »Zustand und Gelände« erzählt die Geschichte einer Eskalation, macht Geschichte begreifbar und hinterlässt ein drückendes Gefühl.

Der Film wird am 12. September um 11 Uhr im Abaton Kino in Kooperation mit der Stiftung Hamburger Gedenkstätten gezeigt. Die Matinee wird begleitet von Ute Adamczewskis und von Cornelia Siebeck von der Stiftung.

Zustand und Gelände (offizieller Trailer)

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