Musik

4. August 2021

Zwischenwelten: Franz Schuberts Klaviersonate B-Dur 960

BUCERIUS KUNST FORUM

Franz Schuberts Klaviersonate B-Dur 960 ist das letzte Werk des österreichischen Komponisten. Er vollendete sie zwei Monate vor seinem Tod im Jahr 1828. Wurde sie lange Zeit als vernachlässigbar angesehen, wird sie heute zu den wichtigsten Werken Schuberts gezählt. Am 4. August ist sie mit Hideyo Harada am Klavier im Rahmen des Schleswig-Holstein Musik Festivals im Bucerius Kunst Forum zu hören.

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4. August 2021, 17 Uhr

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Heute ist durch musikwissenschaftliche Analysen bekannt, dass Schuberts letzte Klaviersonate B-Dur 960 eine ungewöhnliche Reife und einen individuellen Stil besitzt. In ihr erschließt sich eine Welt, die in dieser Intensität bis dahin kaum dargestellt wurde. Resignation und Trauer, Sehnsucht und Tod verschmelzen zu einem weiten Seelenpanorama.
Nur wenige Jahre nach Schuberts Tod verfasst der österreichische Dichter Adalbert Stifter die Erzählung »Ein Gang durch die Katakomben«. Darin beschreibt er in großer Eindringlichkeit ähnliche Erfahrungen bei der Besichtigung der Grabkammern unter dem Wiener Stephansdom. Schauspieler und Hörspielsprecher Christian Brückner wird aus diesem Text lesen. So entsteht unter dem Titel »Zwischenwelten« ein Wechselspiel aus Musik und Text, ein musikalisch-literarischer Dialog von zeitloser Gültigkeit und Aktualität.

Die Veranstaltung »Zwischenwelten« findet am 4. August um 17 und um 20 Uhr im Rahmen des Schleswig-Holstein Musik Festivals in Zusammenarbeit mit dem Bucerius Kunst Forum statt.

Hideyo Harada plays Franz Schubert: Fantasy in C major, D 760 'Wanderer Fantasy''

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