Kunst

Online verfügbar bis zum 2. Mail 2021

Carnivalesca – Was Malerei sein könnte

KULTUR AT HOME

Malerei ist mehr als das, was wir aus der Vergangenheit kennen und braucht daher mehr Perspektiven aus der heutigen Zeit. Diesen Fragen widmet sich die aktuelle Ausstellung »Carnivalesca – Was Malerei sein könnte« des Hamburger Kunstvereins. Ein digitales Angebot zur Ausstellung ist auf dessen Website verfügbar.

Könnte Malerei noch mehr sein als das, was wir in den Büchern über die Kunst der Vergangenheit gelernt haben? Welche zeitgenössischen Positionen definieren die heutige Malerei? Mit diesen Fragen beschäftigt sich die Ausstellung »Carnivalesca – Was Malerei sein könnte«. Mit dem Wort Karneval soll die Freude, Ausgelassenheit aber auch Melancholie beschrieben werden, die hinter der Auseinandersetzung mit der Malerei aus einer aktuellen Perspektive steckt. Die von Bettina Steinbrügge und Nicholas Tammens kuratierte Ausstellung funktioniert mit dem Ziel, eine tatsächlich internationale, nicht nur weiß-westliche künstlerische Repräsentation der Malerei, zu ermöglichen:

„Auf einer ersten grundlegenden Ebene bedeutet dies, das Erbe einer in der Vergangenheit als Malerei der frühen Moderne kanonisierten Kunst infrage zu stellen […] Jeine alte, für die westliche Kunstwelt zentrale Wahrnehmung, die ein bestimmter akademischer Kunstdiskurs fetischisierte, hat keinen Platz mehr in einer gültigen Erzählung darüber, was Malerei war und ist.“ 

»Carnivalesca – Was Malerei sein könnte« ist eine gelungene Ausstellung, die viele zeitgenössische Perspektiven auf die Malerei ermöglicht und teilweise veraltete Annahmen der westlichen Malerei in Frage stellt. Ab dem 20. März ist der Hamburger Kunstverein vorrübergehend geschlossen. Einen digitalen Rundgang sowie eine Kuratorinneneinführung von Bettina Steinbrügge und interessante Interviews zur Ausstellung sind online dennoch verfügbar.

HIER GEHT ES ZUR WEBSITE DES HAMBURGER KUNSTVEREINS

Opening@Home Carnivalesca

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