Kunst

Ausstellung bis 11. Oktober 2020

Corona Sound System

KUNSTVEREIN HAMBURG

Vom Hörspiel über Umgebungsgeräusche bis hin zu elektronischer Musik: Die experimentelle Ausstellung »Corona Sound System« im Kunstverein in Hamburg widmet sich den verschiedenen Facetten von Sound.

Die Ausstellung »Corona Sound System« ist der zweite Teil der Reihe »Being laid up was no excuse for not making art«, in der es um neue Möglichkeiten der Kunstpräsentation geht. Im Fokus der Schau steht die Frage, welche Rolle der Ausstellungsraum im Kontext von Sound einnimmt. Wie verändert der Ton im Raum auch das visuell Sichtbare? In der Gruppenausstellung werden mehrere Soundarbeiten hintereinander präsentiert, von Konzerten, über Hörspiele bis hin zu minimalistischen Tönen. Die AusstellungsbesucherInnen können sich auf verschiedenen im Raum verteilten Sitzgelegenheiten niederlassen, um die Sound Art zu hören. Insgesamt gibt es fünf Klangräume, die bespielt werden. Zu den beteiligten KünstlerInnen der Ausstellung gehört u.a. Wolfgang Tillmanns, der in seiner Arbeit »Hamburg Süd / Nee Iyaow eow eow« Umgebungsgeräusche des Hauptbahnhofes und des Kunstvereins mit seinem Gesang und demjenigen von Billie Ray Martin mischt. Das Schwabinggrad Ballet & Arrivati haben sich in Ihrer Audioinstallation mit der Corona-Zeit beschäftigt. Von acht Personen imitierte sturmähnliche Geräusche zeichnete Jakob Spengeman auf.

Zu den weiteren KünstlerInnen der Ausstellung zählen:

Die Apotheke, Jenny Beyer, Lucrecia Dalt, Mathew Dryhurst, Carola Ernst, Tobias Euler, Pascal Fuhlbrügge, Graindelavoix/Björn Schmelzer, Lawrence Abu Hamdan, Holly Herndon, Annika Kahrs, Felix Kubin, Hanne Lippard, Melissa E Logan, Robin Minard, Thies Mynther, Charlotte Pfeiffer, Robert Rehnig, Nika Son, Mounira Al Solh,Veit Sprenger und C.W. Winter

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