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Jederzeit auf Netflix und YouTube verfügbar

Crip Camp. A Disapility Revolution

KULTUR AT HOME

Von einem Sommercamp für Jugendliche mit Behinderungen zur wegweisenden Bewegung um Gleichberechtigung: »Crip Camp. A Disapility Revolution« ist im Rennen um den Oscar als bester Dokumentarfilm und kann bereits in voller Länge auf YouTube angeschaut werden.

Das Camp Jened in den Catskills, nahe Woodstock in Kalifornien, bot Jugendlichen mit Behinderung in den 1970er Jahren einen Ort, an dem sie frei von Isolation, Diskriminierung und Institutionalisierung ihre Sommer verbringen konnten. Alltägliche Begrenzungen wurden aufgehoben: Es wurde Sport getrieben, Musik gemacht, gelacht und geraucht. Durch seine Zeit im Camp verstand Regisseur und ehemaliger Camper Jim LeBrecht, dass nicht seine Behinderung das Problem sei, sondern die Gesellschaft und ihre Barrieren. Dem schließt sich auch Judy Heumann, US-amerikanische Aktivistin für Rechte von Menschen mit Behinderung, an und betont: 

Obwohl wir ganz jung waren, haben wir uns gegenseitig gestärkt. Wir haben verstanden: Behinderung ist politisch. Dinge müssen nicht immer so bleiben wie sie sind, wir können sie verändern.“

Daraufhin entstand die Behindertenrechtsorganisation »Disabled in Action« und der Kampf um die Umsetzung des Anti-Diskriminierungs-Gesetzes begann.

Durch eine beiläufige Bemerkung beim Mittagessen von Jim LeBrecht und Co-Regisseurin Nicole Newnham entstand die Idee zum Film. Ein beeindruckendes Stück Geschichte, das in die breite Öffentlichkeit gehört und aufzeigt, was erreicht wurde und was noch getan werden muss. Zu Recht erhielt »Crip Camp« bereits den Publikumspreis des Sundance Filmfestivals und eine Oscar-Nominierung für den besten Dokumentarfilm. »Crip Camp« ist in voller Länge auf YouTube und ab dem 25. März auch auf Netflix verfügbar.

CRIP CAMP: A DISABILITY REVOLUTION | Full Feature | Netflix

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