Theater

5. Januar 2020

Der Boxer

THALIA IN DER GAUSSSTRASSE

Der Boxer – ein beeindruckendes Theaterstück gegen den Nationalismus. Nach der Uraufführung im September am 5. Januar die vorerst letzte Aufführung im Thalia in der Gaußstraße.

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Der Boxer, Thalia in der Gaußstraße - im Januar vorerst zum letzten Mal

Warschau in den 30er Jahren: Der talentierte jüdische Boxer Jakub gibt alles, um erfolgreich zu werden und seiner ärmlichen Herkunft zu entkommen. Neben seiner Box-Karriere ist Jakub zusätzlich der Handlanger für den Gangster-Paten Jan Kaplica, der Bordelle führt und Schutzgelder erpresst. Der Kampf um die Vorherrschaft auf den Straßen Warschaus eskaliert, als die Nationalisten ihrerseits versuchen, die Macht zu übernehmen.

Einerseits wird in Der Boxer das Bild der Stadt Warschau gezeichnet kurz bevor die deutsche Wehrmacht einfällt. Anderseits kann die Geschichte auch als Kritik am wachsenden Nationalismus im Polen und dem Rest Europas verstanden werden. Weiter ist Der Boxer ein düsteres Drama über das Böse im Menschen – Nationalisten und Kommunisten, Gangsterbosse, Politiker wie auch der Boxer selbst. Und nicht zuletzt wird auch eine Mittelschicht gezeichnet, die sich an der Deportation ihrer Mitmenschen bereichert.

Der Boxer ist ein Theaterstück nach dem Gegenwartsroman von Szczepan Twardoc, das von der gefeierten polnischen Regisseurin Ewelina Marcinak umgesetzt wurde. Das Stück hatte bereits am 14. September seine Uraufführung, am 5. Januar gibt es die vorerst letzte Aufführung im Thalia in der Gaußstraße.

Trailer: Der Boxer

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