Stadtkultur

Digitales Gespräch am 2. Mai 2021

Gehen oder bleiben? Jüdisches Leben in Europa 2020

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Die Veranstaltungsreihe »Tage des Exils« der Körber-Stiftung wurde am 6. April eröffnet und befasst sich mit Lebensrealitäten von Menschen mit Exilerfahrung in Gegenwart und Vergangenheit. Das Gespräch am 2. Mai rund um das Thema Jüdisches Leben in Europa sollte dabei nicht verpasst werden.

Die Nachrichten und Statistiken bezüglich antisemitischer Vorfälle zeigen eine schwierige Situation: Noch immer ist es für Mitglieder der jüdischen Gemeinschaft schwer, in Europa Fuß zu fassen und ein Leben in Sicherheit zu führen. Um über diese Problematik in den Dialog zu kommen, werden VertreterInnen der jüdischen Gemeinschaft, Historiker Ralf Balke und der Journalist Gabriel Goldberg, beide Autoren der Jüdischen Allgemeine, darüber sprechen, welchen Bedrohungen und Anfeindungen Jüdinnen und Juden im Alltag ausgesetzt sind. Dabei ist es genauso wichtig, darüber zu reflektieren, wie unsere Gesellschaft darauf reagieren muss und was jeder Einzelne tun kann, um einen besseren sozialen Zusammenhalt herzustellen. Die Teilnahme am digitale Gespräch wird über Zoom angeboten.

Zu den vierten »Tagen des Exils« kommen wie jedes Jahr Geflüchtete zu Wort. Es wird darüber gesprochen, wie beide Seiten, sowohl Geflüchtete als auch die Aufnahmegesellschaft diesen Neuanfang als Chance sehen kann. „Es bedarf einer engen Zusammenarbeit zwischen Neuangekommenen, dem Staat und der Zivilgesellschaft“, so Friedensnobelpreisträgerin Shirin Ebdai, die die »Tage des Exils« eröffnete. Am Sonntag, den 2. Mai, findet um 14 Uhr das Gespräch »Gehen oder bleiben? Jüdisches Leben in Europa 2020« statt - eine kostenfreie Anmeldung für die Zoom-Veranstaltung ist per Mail möglich.

 

Das Titelbild der »Tage des Exils«. Die Veranstaltungsreihe geht noch bis zum 7. Mai 2021. Weitere Veranstaltungen sind auf der Internetseite der Körber Stiftung einzusehen.

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