Kunst

Ausstellung bis zum 25. Juli 2021

Katharina Sieverding. Fotografien, Projektionen, Installationen 2020-1966

SAMMLUNG FALCKENBERG

Mit ihren großformatigen Fotografien, Installationen und Montagen schuf Katharina Sieverding ein unvergessliches Werk. Seit dem 14. März ist in der Sammlung Falckenberg der Deichtorhallen ein beeindruckender Ausschnitt aus dem künstlerischen Werk von Sieverding zu sehen.

„Ab den 1970er-Jahren erarbeitet sie großformatige Montagen zu den gesellschaftlichen Fragen der Zeit, sei es zur atomaren Bedrohung durch den Kalten Krieg, zur RAF, zu weltpolitischen Krisen und zwischenmenschlichen Beziehungen, zur Verarbeitung des Nationalsozialismus und zur aktuellen Corona-Krise. Dabei hinterfragt sie die beschleunigten Bildprozesse der Gegenwart kritisch im Sinne einer Verantwortung auch sich selbst gegenüber.“

Die BesucherInnen der Ausstellung »Katharina Sieverding. Fotografien, Projektionen, Installationen 2020-1966« erwartet ein großes Spektrum Fotografien und Montagen der Künstlerin sowie tiefe Einblicke in die gesellschaftspolitischen Debatten, welche in der Kunst Sieverdings ausgetragen werden. Die Künstlerin lernte schon in ihrem Frühwerk mit dem Medium der Fotografie umzugehen, seine Vielfältigkeit zu erkennen und einzusetzen. Oft bildete sich das Portrait als Grundlage für ihr künstlerisches Arbeiten. So überlagert sie zum Beispiel in »Transformer« (1973/74) Portraits von sich selbst und Portraits ihres Lebensgefährten, um die weiblichen und männlichen menschlichen Züge zu verschmelzen und Gender zu hinterfragen.

Ursprünglich für Anfang November geplant, ist die Ausstellung in der Sammlung Falckenberg nun seit dem 14. März für das Publikum geöffnet. Um die Ausstellung besuchen zu können, muss im Voraus ein festes Zeitfenster gebucht werden.

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INTRO: Katharina Sieverding – Das Prinzip der Montage

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