Musik

26. September 2020

molto agitato

HAMBURGISCHE STAATSOPER

Wegen der Corona-Pandemie startet die Hamburgische Staatsoper mit einem kleineren Spielplan in die neue Saison. Eröffnet wurde die neue Spielzeit durch »molto agitato« – einem Abend mit Musik von Ligeti, Brahms, Händel und Weill. Das Stück ist am 26. September vorerst zum letzten Mal zu sehen.

Ursprünglich wollte die Staatsoper die neue Spielzeit mit Mussorgskis Boris Godunow eröffnen, doch unter den gegenwärtigen Distanz-Bedingungen ist das personenreiche Stück nicht aufführbar. Stattdessen reagiert Regisseur Frank Castorf auf die derzeitige Lage und führt etwas völlig Neues auf: Ein Abend, der sich aus Konzert, Lied und Musiktheater zusammensetzt. »Nouvelles Aventures« von György Ligeti, »Vier Gesänge op. 43« von Johannes Brahms, Händels »Aci, Galatea e Polifemo« sowie auch »Die sieben Todsünden« von Kurt Weill. 

Getragen wird der Abend, für den Kent Nagano die musikalische Leitung übernommen hat, von fünf Solistinnen und Solisten sowie einem Kammerorchester. »Molto agitato« versteht sich als eigenes, inhaltlich und musikalisch vielschichtiges Format, das sich mit der jetzigen Lage auseinandersetzt – wie wir diese Zeit erfahren haben und noch erfahren, wie sie uns aus dem Gleichgewicht bringt und wie sie neue Räume öffnet. Eine kreative und produktive Inszenierung.

Einführung: molto agitato

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