Theater

5. Dezember 2019

Romeo und Julia

KAMPNAGEL

Eine der bekanntesten Liebesgeschichten interpretiert vom isländischen Choreografinnen-Duo Halla Ólafsdóttir und Erna Ómarsdóttir – mit viel Blut, Liebe, Feuer, Tod und Tanz.

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Romeo und Julia wie Sie es noch nicht gesehen haben.

Am 5. November feiert das Münchener Gastspiel Romeo und Julia der beiden isländischen Choreografinnen Ólafsdóttir und Ómarsdóttir auf Kampnagel Premiere. Wer hier klassischen Stoff erwartet, wird eines Besseren belehrt: In einem radikalen Tanzstück wird Shakespeares Liebestragödie mit der berühmten Ballettmusik von Sergej Prokofjew unter eine feministische Lupe genommen. Mit viel Blut und Schweiß hinterfragt das bildgewaltige Ballett der Isländerinnen gängige Frauen- und Rollenbilder. Was schockierend und polarisierend wirken mag, geht dem Zuschauer unter die Haut und klingt lange nach. Das Stück ist 2018 für das Münchener Gärtnerplatztheater entstanden und wurde 2019 bereits für den Theaterpreis Der Faust nominiert – jetzt finden im k6 auf Kampnagel zwischen dem 5. und 8. Dezember vier Aufführungen statt.

Romeo und Julia wird im Rahmen des Nordwind Festivals aufgeführt, das sich unter dem Motto Exploring Blankness mit der Vierten Feministischen Welle befasst. Es wird nach Potentialen und Konsequenzen dieser Strömung gefragt, die neben körperlichen und strukturellem Missbrauch auch die Folgen kapitalistischer und kolonialer Machtstrukturen auf die Frau einbezieht. Vom 5. bis 14. Dezember wird es zahlreiche Theateraufführungen, Performances, Lesungen, Ausstellungen und Workshops geben, in denen sich die Künstlerinnen mit der Realität des Feminismus vor allem im nördlichen Europa auseinandersetzen.

Romeo und Julia - Stückeinführung

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