Film

Online verfügbar bis zum 1. Februar 2021

Tschick

KULTUR AT HOME

Mit dem inneren Kind und einem blauen Lada durch den schönsten Jugendsommer: Der berührende Film »Tschick« (2016) nach dem Roman von Wolfgang Herrndorf zeigt die Filmkunst von Fatih Akin in neuem Licht. Noch bis zum 1. Februar kann man den Film in der ARD Mediathek anschauen.

Der Vater ist auf Geschäftsreise und die Mutter in der Entzugsklinik: Der jugendliche Maik Klingenberg bereitet sich zunächst auf einen einsamen Sommer in seinem großen Elternhaus vor, bis er Tschick, den neuen Jungen in seiner Klasse, kennenlernt. Die Ferien haben kaum begonnen, schon landen die beiden in einem geklauten Lada und brettern durch Ostdeutschland mitten in den Sommer ihres Lebens hinein. Die filmische Umsetzung des Bestseller-Romans von Wolfgang Herrndorf ist weit von einer klassischen modernen Jugendkomödie entfernt und begeistert umso mehr. 

Ähnlich dem Roman, ist dieser Film ein Berührungspunkt für viele Menschen – ob jung oder alt: „Wir werden alle älter. Aber wenn wir so einen Film sehen oder so ein Buch lesen, dann hält das Älterwerden für einen Moment still. Wenn man sich mit den Jungs auf der Leinwand identifizieren kann, dann ist man für den Moment nochmal 14.“ So beschreibt der Regisseur Fatih Akin selbst das losgelöste und doch von Problemen umzingelte Gefühl der Jugend, welches vielen Menschen im Publikum von »Tschick« widerfährt. Der Film von Akin lässt das Publikum einer wohligen Fremdheit wiegen, während man durch die Augen der jungen Protagonisten Maik und Tschick sich zurückbesinnt in die angenehm seltsame Zeit des Erwachsenwerdens. Noch bis zum 1. Februar 2021 ist der Film in der ARD Mediathek verfügbar.

HIER GEHT ES ZU »TSCHICK« IN DER ARD MEDIATHEK 

Tschick

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