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Biennale für aktuelle Fotografie 2020

KULTUR AT HOME

Die Biennale für aktuelle Fotografie 2020 ist zum großen Teil noch online zu sehen: Sie erstreckte sich über sechs Ausstellungshäuser Deutschlands, welche parallel zum analogen Programm auch virtuelle Ausstellungen und Führungen entwickelten. Die umfangreichen digitalen Formate sind jederzeit online verfügbar.

Von Begeisterung, über Gleichgültigkeit bis hin zu Skepsis – wie wirken Fotografien auf den Betrachter? Mit dieser Leitfrage kuratierte David Campany die Fotografie Biennale, welche knapp 70 KünstlerInnen weltweit vertritt. Über sechs Ausstellungen in ganz Deutschland erstreckte sich die Biennale für aktuelle Fotografie 2020. Im Heidelberger Kunstverein wurde in »Yesterday’s News Today« ein kritischer Blick auf den Gebrauch von Presse- und Medienbildern geworfen, während im Kunstverein Ludwigshafen in »All Art is Photography« die komplexe Beziehung von bildender Kunst und Fotografie geschildert wurde.

Einen besonderen Teil der Biennale übernahm die Kunsthalle Mannheim mit der Ausstellung »Walker Evans Revisited«. Der amerikanische Fotograf gilt noch heute als einer der wichtigsten FotografInnen des 20. Jahrhunderts. Als Pionier der Dokumentationsfotografie fotografierte er in den frühen 1930er Jahren verarmte Familien in den Südstaaten Amerikas. Evans war einer der ersten von der US-Regierung beauftragten Fotografen, um Fotodokumentationen durchzuführen. Seine beeindruckenden Werke sind jetzt Teil der virtuellen Ausstellung. 

Außerdem bot die Biennale für aktuelle Fotografie digitale Livestream-Einführungen in alle Ausstellungen, welche nun auf Youtube verfügbar sind. Es lohnt sich also einen Blick in das umfangreiche digitale Angebot der Biennale zu werfen, das bis auf Weiteres online verfügbar ist.

HIER GEHT ES ZU DEN VIRTUELLEN RUNDGÄNGEN

Virtuelle Führung durch die Ausstellung "Between Art and Commerce" Port25 - Raum für Gegenwartskunst

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