Film

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Warten auf‘n Bus

KULTUR AT HOME

Irgendwo im tiefen Brandenburg sitzen zwei Männer an einer Bushaltestelle und unterhalten sich. Das ist das einfache Szenario der Comedyserie »Warten auf‘n Bus«, die es ab sofort in voller Länge in der rbb-Mediathek zu sehen gibt.

Hannes und Ralle sind zwei Endvierziger, beide frühinvalid, beide langzeitarbeitslos, beide trinken gerne mal ein Bier. Täglich treffen sie sich im Wartehäuschen einer Brandenburger Bushaltestelle und reden über das Leben. Die Landschaft um sie herum ist frei und ungeschützt und das wirkt sich auch auf ihre Gespräche aus: In feinster Mundart besprechen sie immer wieder Themen wie Minderwertigkeitsgefühle, Einsamkeit oder Politik – ihre Standpunkte vertreten sie dabei mit sympathischer Inbrunst und eine großen Portion Alltagsphilosophie.

Im Stil von Kultformaten wie »Dittsche« oder »Der Tatortreniger« schaffen es Regisseur Dirk Kummer und Drehbuchautor Oliver Bukowski mit Cleverness und Witz in »Warten auf‘n Bus« die großen Themen anzuschneiden, die den kleinen Mann bewegen. Hannes und Ralle, gespielt von Ronald Zehrfeld und Felix Kramer, überzeugen in ihren Rollen als verschrobene Junggesellen, die ihre beste Zeit scheinbar hinter sich haben. Ihre Männerfreundschaft bringt eine Menge Gesprächsstoff an einer Bushaltestelle, die für die beiden Kerle mehr als nur ein Treffpunkt ist – das hässliche Kleinod ist für sie „dit Tor zur Welt, die verdammte Schnittstelle zwischen Pampa und intelljentet Leben“.

HIER GEHT ES ZUR ERSTEN STAFFEL VON »WARTEN AUF‘N BUS«

Warten auf'n Bus | Regionale Serie mit Ronald Zehrfeld und Felix Kramer

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