Musik

22. bis 24. Oktober 2020

Who‘s Afraid of Raimunda?

KAMPNAGEL

Am 22. Oktober startet Choreograph Josep Caballero García und sein Team ein literarisches und musikalisches Projekt, das den Wunsch nach religiöser und sexueller Freiheit äußert. Nach der Uraufführung auf Kampnagel zieht das Stück »Who‘s Afraid of Raimunda?« weiter nach Berlin und Lüneburg.

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»Who‘s Afraid of Raimunda?«

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Ein literarisches und musikalisches Projekt von Josep Caballero García und seinem Team

Am Anfang von Josep Caballero Garcías choreographischer Intervention steht die Frage: »Who‘s Afraid of Raimunda?« Damit nimmt er Bezug auf Literatur aus dem mittelalterlichen Iberia, in der der selbstverwirklichende Wunsch nach einem religiösen und sexuellen freien Leben geäußert wird. Was anfänglich utopisch klingt, stellt sich jedoch nach eingehender Recherche als durchweg patriarchalisches Beziehungskonzept heraus: Es geht zwar um (homo-)sexuelle Selbstbestimmung, aber nur für Männer! Darum will García zusammen mit seinem Team aus der Grundidee aus Iberia ein neues Projekt namens Raimunda schaffen, in der vom Patriarchat in den Schatten gestellte Identitäten ebenso berücksichtigt werden.

Zwischen historischen Fakten und utopischen Konstruktionen erschaffen Josep Caballero García zusammen mit seiner Gruppe Queerpraxis sowie zwei Komponisten, einer Künstlerin, vier TänzerInnen und zwölf MusikerInnen der Lüneburger Symphoniker eine choreografische Intervention, die Raimunda vorstellt. »Who‘s Afraid of Raimunda?« ist bereits die zweite abendfüllende Choreografie des Projekts Queerpraxis, die auf Kampnagel gezeigt wird. Die Uraufführung findet am 22. Oktober im K2 auf Kampnagel statt, danach folgen noch zwei Aufführungen, bevor es nach Berlin und Lüneburg geht.

»Who‘s Afraid of Raimunda?« (©Dajana Lothert)

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