ZEIT FÜR THEATER:

WAKATT

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WAKATT

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Die neueste Kreation des aus Brukina Faso stammenden Choreografen Serge Aimé Coulibaly ist eine Reaktion auf die Frage nach der Angst vor dem Anderen.

ZEIT FÜR THEATER:

EMB*RACE YOUR CROWN

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EMB*RACE YOUR CROWN

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Die Hamburger Erfolgsregisseurin Mable Preach lässt mit ihrem Team aus BIPOC Darsteller*innen historische Recherche auf künstlerische Spekulation treffen.

ZEIT FÜR THEATER:

WELT OHNE UNS

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WELT OHNE UNS

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Was geschieht mit uns, wenn wir sterben? Hat der Tod einen Geschmack? Kann die Seele kompostiert werden? Werden wir alle wiedergeboren und wenn ja, können wir es vermeiden, als Regenwurm zurückzukehren?

ZEIT FÜR THEATER:

CHOKE HOLE VS. HAMBURG QUEENS

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CHOKE HOLE VS. HAMBURG QUEENS

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Das Drag-Wrestling-Phänomen »Choke Hole« ist ein multimediales Performance-Happening der Extraklasse, das die traditionell machohafte Welt des Wrestlings durch eine queere Linse betrachtet.

ZEIT FÜR THEATER:

LOYALTY

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LOYALTY

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In »Loyalty« transformiert der Choreograf und Tänzer Adam Linder das Vokabular des Balletts ins 21. Jahrhundert, indem er neue Ansätze für die Technik und die kulturellen Codes der Form sucht.

Theater

Premiere am 25. September 2021

Transit

THALIA IN DER GAUSSSTRASSE

Geflüchtet vor den Schrecken des Zweiten Weltkrieges harren tausende Menschen in Marseille aus. Sie warten auf ihre Papiere, die es ihnen ermöglichen würden, endlich auszureisen. Es ist ein Auf und Ab, ein endloses Warten zwischen Hoffnung, Angst und Langeweile. So beschreibt es Anna Seghers in ihrem 1947 erschienenen Roman »Transit«, dessen Theateradaption am 25. September seine Premiere am Thalia Theater in der Gaußstraße feiert.

Tickets

Samstag, 25. September, 20 Uhr

Zum Ticket

Unter all den Menschen, die verzweifelt um Visa und Transits kämpfen und darauf hoffen, mit einer der wenigen Schiffspassagen dem Krieg zu entkommen, ist auch ein junger Deutscher. Er ist mit falschen Papieren aus einem Arbeitslager geflohen. Hier in Marseille trifft er Marie, die beim Einmarsch der Deutschen in Paris von ihrem Mann getrennt wurde. Doch nur mit ihm kann sie Marseille verlassen. Noch weiß sie nicht, dass ihr Mann bereits tot ist und ausgerechnet der Flüchtling, der sich in sie verliebt, seine Identität angenommen hat.

Anna Seghersʼ Roman »Transit« gehört zu den wichtigsten Werken der deutschen Exilliteratur. Seghers floh 1951 selbst über Marseille nach Mexiko und erzählt in ihrem Roman von eben jenem Transitzstand, der auch heute für Millionen von Menschen Lebensrealität ist.
Für das Thalia Theater adaptierte der iranische Regisseur und Drehbuchautor Amir Reza Koohestani »Transit« vor dem Hintergrund persönlicher Erfahrungen. Bei ihm verlieren sich die in Not geratenen Liebenden in einem anonymen und kafkaesken System.

„Man spricht von tödlichen Wunden, von tödlicher Krankheit, man spricht auch von tödlicher Langeweile." (Anna Seghers, »Transit«) | © Krafft Angerer

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