ZEIT FÜR THEATER:

WAKATT

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WAKATT

ZUM ARTIKEL

Die neueste Kreation des aus Brukina Faso stammenden Choreografen Serge Aimé Coulibaly ist eine Reaktion auf die Frage nach der Angst vor dem Anderen.

ZEIT FÜR THEATER:

EMB*RACE YOUR CROWN

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EMB*RACE YOUR CROWN

ZUM ARTIKEL

Die Hamburger Erfolgsregisseurin Mable Preach lässt mit ihrem Team aus BIPOC Darsteller*innen historische Recherche auf künstlerische Spekulation treffen.

ZEIT FÜR THEATER:

WELT OHNE UNS

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WELT OHNE UNS

ZUM ARTIKEL

Was geschieht mit uns, wenn wir sterben? Hat der Tod einen Geschmack? Kann die Seele kompostiert werden? Werden wir alle wiedergeboren und wenn ja, können wir es vermeiden, als Regenwurm zurückzukehren?

ZEIT FÜR THEATER:

CHOKE HOLE VS. HAMBURG QUEENS

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CHOKE HOLE VS. HAMBURG QUEENS

ZUM ARTIKEL

Das Drag-Wrestling-Phänomen »Choke Hole« ist ein multimediales Performance-Happening der Extraklasse, das die traditionell machohafte Welt des Wrestlings durch eine queere Linse betrachtet.

ZEIT FÜR THEATER:

LOYALTY

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LOYALTY

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In »Loyalty« transformiert der Choreograf und Tänzer Adam Linder das Vokabular des Balletts ins 21. Jahrhundert, indem er neue Ansätze für die Technik und die kulturellen Codes der Form sucht.

Theater

Deutschsprachige Erstaufführung am 19. September 2021

Die Jakobsbücher

THALIA THEATER

Fast 1200 Seiten sind »Die Jakobsbücher« der polnischen Autorin Olga Tokarczuk dick. 2019 erhielt sie dafür den Literatur-Nobelpreis, und in diesem Jahr bringt das Thalia Theater das Stück auf die Bühne.

Tickets

Sonntag, 19. September, 19 Uhr

Zum Ticket

Im Mittelpunkt der Jakobsbücher steht der polnische Mystiker Jakob Frank, eine der bedeutendsten Figuren des 18. Jahrhunderts. In einer Zeit, in der die polnisch-litauische Adelsrepublik von den Nachbarländern Russland, Österreich und Preußen aufgeteilt wurde, ist Jakob Frank fest entschlossen, sein Volk, die Juden Osteuropas für die Moderne zu öffnen. Seine Gefolgschaft verehrt ihn wie einen Messias, die katholische Kirche bezichtigt ihn der Ketzerei und lässt ihn verfolgen, so dass er aus Polen fliehen muss. Während er durch Europa zieht und Städte wie Warschau, Istanbul, Wien oder The, wählt Jakob Frank seine Religion immer wieder neu: Er konvertiert vom Judentum zum Islam, vom Islam zum Katholizismus.

In »Die Jakobsbücher« zeichnet Olga Tokarczuk das Bild einer Republik, die voller Gegensätze ist, ein Bild von Verzweiflung, Aufruhr und Unterdrückung. Und sie porträtiert das Leben eines Grenzgängers an der Schwelle zur Moderne. Der Roman, der 2019 in Deutschland erschien und hier von der Kritik gefeiert wurde, brachte der Autorin in ihrem Heimatland Polen neben Applaus auch Anfeindungen und Morddrohungen ein. Denn obwohl das Werk im 18. Jahrhundert spielt, hat es durchaus Bezüge zur heutigen Zeit.

Im September kommt das Stück, bei dem Ewelina Marciniak Regie führte, im Thalia Theater auf die Bühne. 2016 inszenierte sie schon einmal »Die Jakobsbücher« in Warschau, damals aus einer feministischen Perspektive. Nun will sie die Perspektive wechseln und das Werk als eine Geschichte von Migration, Menschenrechten und sozialer Revolution erzählen. Dabei geht sie nicht chronologisch vor, sondern stellt immer wieder einzelne Figuren und Themen in den Mittelpunkt.

Die Jakobsbücher - Making Of | Thalia Theater

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