ZEIT FÜR THEATER:

WAKATT

HIGHLIGHTS ZUR SPIELZEITERÖFFNUNG

WAKATT

ZUM ARTIKEL

Die neueste Kreation des aus Brukina Faso stammenden Choreografen Serge Aimé Coulibaly ist eine Reaktion auf die Frage nach der Angst vor dem Anderen.

ZEIT FÜR THEATER:

EMB*RACE YOUR CROWN

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EMB*RACE YOUR CROWN

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Die Hamburger Erfolgsregisseurin Mable Preach lässt mit ihrem Team aus BIPOC Darsteller*innen historische Recherche auf künstlerische Spekulation treffen.

ZEIT FÜR THEATER:

WELT OHNE UNS

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WELT OHNE UNS

ZUM ARTIKEL

Was geschieht mit uns, wenn wir sterben? Hat der Tod einen Geschmack? Kann die Seele kompostiert werden? Werden wir alle wiedergeboren und wenn ja, können wir es vermeiden, als Regenwurm zurückzukehren?

ZEIT FÜR THEATER:

CHOKE HOLE VS. HAMBURG QUEENS

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CHOKE HOLE VS. HAMBURG QUEENS

ZUM ARTIKEL

Das Drag-Wrestling-Phänomen »Choke Hole« ist ein multimediales Performance-Happening der Extraklasse, das die traditionell machohafte Welt des Wrestlings durch eine queere Linse betrachtet.

ZEIT FÜR THEATER:

LOYALTY

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LOYALTY

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In »Loyalty« transformiert der Choreograf und Tänzer Adam Linder das Vokabular des Balletts ins 21. Jahrhundert, indem er neue Ansätze für die Technik und die kulturellen Codes der Form sucht.

Stadtkultur

Vom 21. September bis 3. Oktober 2021

Zeitkapsel Lagerhaus G – Die offenen Laborwochen

MUSEUM FÜR KUNST UND GEWERBE

Der kleine Grasbrook befindet sich im Wandel, hier soll nach dem Abriss alter Hafenanlagen der neue Stadtteil Grasbrook entstehen. Das Denkmalgeschützte Lagerhaus G bleibt als wichtiger Erinnerungsort an die NS-Zeit und ihre Opfer erhalten – doch wie könnte die Erinnerungskultur dieses Ortes in Zukunft neu gedacht und gestaltet werden?

Tickets

Der Zugang zum Freiraum ist Kostenlos, für den Besuch der einzelnen Veranstaltungen ist allerdings eine Anmeldung im voraus nötig

Zum Ticket

Das Lagerhaus G befindet sich bereits seit dem Jahr 1903 auf dem kleinen Grasbrook, die 24.000 Quadratmeter große Fläche diente ehemals als Speicher von Kolonialwaren wie Tabak, Kaffee und Tee. In den Jahren 1944 – 1945 diente es jedoch als Außenlager des KZ Neuengamme und war Unterbringungsort für mehrer tausend Häftlinge. Das Lagerhaus G ist somit ein wichtiger und geeigneter Ort, um an das Ausmaß der NS- Zwangsarbeit im Hafen zu erinnern. Jedoch wurde eine systematische Erforschung und konkrete Aufarbeitung bisher nie in die Tat umgesetzt.

Im Rahmen der offenen Laborwochen wird im Freiraum, dem neuen Treffpunkt, Pausen- und Projektraum des Museum für Kunst Gewerbe, in Kooperation mit der Initiative Dessauer Ufer die zukünftige Gestaltung des Erinnerungsortes zur Diskussion gestellt. Durch die Ausstellung von Biografien Inhaftierter Menschen, originalen Objekten, architektonischen Modellen, Fotos, Plänen, Filmen und Audiomaterial wird den Besucher*innen ein Überblick über die Thematik verschafft. Analog und online werden Rundgänge durch den Freiraum angeboten, ebenso wie informative Radtouren, Audiowalks und Rundgänge vor Ort am Dessauer Ufer.Um die lang verdrängte Aufarbeitung der NS-Vergangenheit Hamburg weiter voranzutreiben, soll das Lagerhaus G über den Zeitraum der offenen Laborwochen aus einer erinnerungskulturellen und stadtplanerischen Perspektive betrachtete und neue Konzepte für das Erinnern und Gedenken vor Ort entworfen werden. Teilnehmende erhalten hier die Möglichkeit sich durch das Stellen von Fragen und die Erläuterung eigener Ideen und Gedanken zu dem Thema in die Diskussion einzubringen.

Vom 21. September bis zum 3. Oktober bietet das Museum für Kunst und Gewerbe seinen Besucher*innen die Möglichkeit, sich Kostenfrei über die Geschichte des ehemaligen Außenlagers zu informieren in die Debatte mit einzubringen und so die Zukunft von Hamburgs Erinnerungskultur aufzuarbeiten und mit zu gestalten.

Rede der Initiative Dessauer Ufer am 27. Januar 2020

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