ZEIT FÜR THEATER:

WAKATT

HIGHLIGHTS ZUR SPIELZEITERÖFFNUNG

WAKATT

ZUM ARTIKEL

Die neueste Kreation des aus Brukina Faso stammenden Choreografen Serge Aimé Coulibaly ist eine Reaktion auf die Frage nach der Angst vor dem Anderen.

ZEIT FÜR THEATER:

EMB*RACE YOUR CROWN

HIGHLIGHTS ZUR SPIELZEITERÖFFNUNG

EMB*RACE YOUR CROWN

ZUM ARTIKEL

Die Hamburger Erfolgsregisseurin Mable Preach lässt mit ihrem Team aus BIPOC Darsteller*innen historische Recherche auf künstlerische Spekulation treffen.

ZEIT FÜR THEATER:

WELT OHNE UNS

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WELT OHNE UNS

ZUM ARTIKEL

Was geschieht mit uns, wenn wir sterben? Hat der Tod einen Geschmack? Kann die Seele kompostiert werden? Werden wir alle wiedergeboren und wenn ja, können wir es vermeiden, als Regenwurm zurückzukehren?

ZEIT FÜR THEATER:

CHOKE HOLE VS. HAMBURG QUEENS

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CHOKE HOLE VS. HAMBURG QUEENS

ZUM ARTIKEL

Das Drag-Wrestling-Phänomen »Choke Hole« ist ein multimediales Performance-Happening der Extraklasse, das die traditionell machohafte Welt des Wrestlings durch eine queere Linse betrachtet.

ZEIT FÜR THEATER:

LOYALTY

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LOYALTY

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In »Loyalty« transformiert der Choreograf und Tänzer Adam Linder das Vokabular des Balletts ins 21. Jahrhundert, indem er neue Ansätze für die Technik und die kulturellen Codes der Form sucht.

Stadtkultur

Premiere am 13. Oktober 2021

RADICAL DANCE SERIES

MUSEUM DER ARBEIT

Inwiefern wirkt sich die Bewegung und das Innehalten, Gehen, Stehen oder auch Tanzen auf den urbanen Alltag aus, und was macht das mit dem öffentlichen Raum? Das untersucht die RADICAL DANCE SERIES mithilfe von choreografischen Tanzeinlagen und Augmented Reality Technologien, um auf drei verschiedenen Routen neue Orte der Begegnung und Bewegung zu schaffen.

Die Pandemie hat unser Verhalten in urbanen Räumen verändert, wir begegnen und bewegen uns anders als zuvor. Es kann festgestellt werden: Die gesetzlichen Einschränkungen haben das Verhalten in sozialen wie physischen Kontexten nachhaltig geprägt. Der gezwungenermaßen körperliche Rückzug aus dem öffentlichen Raum hat dazu geführt, dass soziale Begegnungen und physische Betätigung größtenteils in privaten Räumen oder in der Natur stattgefunden haben. Die Abstandsregelungen beeinflussen das Verhalten jedoch auch in diesen Kontexten, sowohl Fremden als auch Freunden wird mit einer veränderten Wahrnehmung und neu angeeigneten Verhaltensweisen begegnet. Soziale Begegnungen mussten pandemiebedingt dem Social Distancing weichen, welches bis heute unseren veränderten Alltag prägt. DiesesPhänomen - einer über die Medien vermittelten Sozialität - zeigt eine veränderte Materialität von Körpern und Bewegungund lädt dazu ein, diese neu auszuhandeln.

Die RADICAL DANCE SERIES sind interaktive Choreografien, die eben genau von den Bewegungspraxen des gemeinsamen Stehens, Gehens oder auch Liegens inspiriert sind, um anhand von ihnen die subversiven Potenziale der Bewegung erforschen zu können. Diese können ihre Form zum Beispiel in der Besetzung von Orten annehmen, aber auch durch Bewegung können Freiräume geschaffen werden. Genau dies geschieht im Falle der RADICAL DANCE SERIES: die neue analog-digitale Normalität des kulturellen Teilhabens wird kombiniert mit der Rückkehr in die urbanen Räume. Eine Gruppe Tänzer*innen besetzt temporär ausgewählte Orte des öffentlichen Raumes, auf drei unterschiedliche Routen von Barmbek bis hinein in Hamburgs Innenstadt. Indem durch die Choreografien von RADICAL DANCE SERIES Alternativen zu bestehenden und routinierten Verhaltensweisen präsentiert werden, ist es möglich, diese verinnerlichten Prozesse aufzubrechen und Visionen von Bewegung und Begegnung außerhalb eines kapitalistischen Wertesystems zu erproben. Teile der Performances sind choreografischen Anleitungen (Scores) die als Augmented Reality Animationen an spezifischen Orten als QR-Codes platziert sind. Werden diese gescannt, performt ein digitaler Avatar eine Choreografie, die in den Händen der Smartphoneuser*innen zu einer digitalen Anleitung wird und die Konsument*innen zum mittanzen und miterlebeneinlädt. So werden tänzerische Begegnungsorte geschaffen und alternative Visionen des Zusammenlebens erprobt.

Am 13. Oktober um 15:00 und um 18:30 gibt es erstmals die Chance dem interaktiven Projekt auf seinem Weg durch die Straßen Hamburgs zu folgen. Die Teilnahme ist kostenlos und die Dauer der Tanzinterventionen beträgt ca. 60 bis 90 Minuten.

Weitere Termine sind auf der website der RADICAL DANCE SERIES zu finden.

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