ZEIT FÜR MUSIK:

LASS IRRE HUNDE HEULEN

HIGHLIGHTS IM NOVEMBER

LASS IRRE HUNDE HEULEN

ZUM ARTIKEL

Gisbert zu Knyphausen widmet sich gemeinsam mit dem Pianisten und Komponisten Kai Schumacher den Liedern von Franz Schubert.

ZEIT FÜR THEATER:

FUX

HIGHLIGHTS IM NOVEMBER

FUX

ZUM ARTIKEL

Mit ihrem Theaterstück FUX macht Ursina Tossi die Zugänglichkeit für Menschen mit (Seh)Behinderungen zum künstlerischen Werkzeug.

ZEIT FÜR THEATER:

THE SACRIFICE

HIGHLIGHTS IM NOVEMBER

THE SACRI-FICE

ZUM ARTIKEL

Dada Masilos neues Tanzstück stellt die Frage danach, was wir unserem täglichen Leben opfern, ins Zentrum der Performance.

ZEIT FÜR THEATER:

THANK YOU VERY MUCH

HIGHLIHTS IM NOVEMBER

THANK YOU VERY MUCH

ZUM ARTIKEL

Claire Cunningham und ihr internationales Ensemble von Performer*innen mit Behinderung präsentieren den Zuschauer*innen die Welt der Tribute Artists.

ZEIT FÜR THEATER:

UNTER DEM TEPPICH

HIGHLIHTS IM NOVEMBER

UNTER DEM TEPPICH

ZUM ARTIKEL

Das Wiener Performance-Kollektiv God’s Entertainment legt den Finger in die Wunde – und zeigt auf, was im europäischen Raum so alles schiefläuft.

Stadtkultur

Ausstellungsende 31. Dezember 2022

Hey Hamburg, kennst Du Duala Manga Bell?

MUSEUM AM ROTHENBAUM KULTUREN UND KÜNSTE DER WELT

Rudolf Duala Mange Bell war König des Volkes der Duala und Geschäftspartner der Deutschen zu Zeiten ihr Kolonialherrschaft über Kamerun. Doch eben jene deutschen Kolonialbeamten verurteilten ihn schließlich in einem haarsträubenden Verfahren zu Tode. Die Geschichte eines Widerstandes, der noch nicht zu Ende ist, denn immer noch kämpfen Menschen für die ihnen zustehenden Rechte und eine neue Beziehung mit der Welt.

Tickets

Der Eintritt für das MARKK beträgt 4,50 Euro

Zum Ticket

Bereits seit einigen Monaten werden die Bewohner*innen Hamburgs mit der Frage konfrontiert „Hey Hamburg, kennst Du Duala Manga Bell?“. Dies ist der Titel einer neuen Ausstellung des Museums am Rothenbaum – Kulturen und Künste der Welt (MARKK), in der die Themen Kolonialismus sowie Rassismus durch junge Besucher*innen und Familien aufgegriffen werden. Anhand der Lebensgeschichte der kamerunischen Königsfamilie Douala Manga Bell werden hier die Auswirkungen des Kolonialismus auf die Gesellschaft und Dynamiken internationaler Widerstandsnetzwerke aufgezeigt.Rudolf Duala Manga Bell und seine Mitstreiter*innen Rudolf Ngoso Din und Maria Mandessi Bellkämpften für die Gleichheit aller Menschen und leisteten friedlichen Widerstand gegen die Enteignungspläne der deutschen Kolonialherren und Kaufleute. Rudolf Manga Bell und sein Vertrauter Ngoso Din, wurden schließlich im Rahmen eines Verfahrens, welches das Ziel hatte, die beiden friedlichen Widerstandskämpfer aus dem Weg zu räumen, durch deutsche Kolonialbeamte zum Tode verurteilt. Bis heute wartet die Bevölkerung Kameruns auf die Revidierung ihres ehemaligen Königs durch die deutsche Bundesregierung, welche von sich aus jedoch kein Bedürfnis verspürt, für ihre Verbrechen einzustehen.

Die Ausstellung entstand in Kooperation mit Prinzessin Marilyn Douala Manga Bell, der Urenkelin von Rudolf Duala Manga Bell. Mittelpunkt der Ausstellung ist die Graphic Novel „Die Vergangenheit ist ein Weg“ des nigerianischen Künstlers Karo Akpokiere. Des Weiteren werden historische Archiv- und Fotobestände, zeitgenössische Kunstwerke, Objekte aus der Duala-Sammlung des MARKK und Leihgaben anderer Museen präsentiert.

Noch bis zum 31. Dezember 2022 kann die Ausstellung im Museum am Rothenbaum – Kulturen und Künste der Welt besucht werden.

Im Rahmen des Projektes  DUALA.Immer.Wieder.Widerstand, entwickelten Nachwuchskurator*innen der Gruppe FORMATION**NOW/Lukulule e.V. in Kooperation mit acht lokalen schwarzen Künstler*innen Beiträge die sich kritisch mit denn Sammlungen des MARKK und den Geschichten der Ausstellung auseinandersetzten.

Hey Hamburg, kennst Du Duala Manga Bell?

Unsere Empfehlung für Dich