ZEIT FÜR MUSIK:

LASS IRRE HUNDE HEULEN

HIGHLIGHTS IM NOVEMBER

LASS IRRE HUNDE HEULEN

ZUM ARTIKEL

Gisbert zu Knyphausen widmet sich gemeinsam mit dem Pianisten und Komponisten Kai Schumacher den Liedern von Franz Schubert.

ZEIT FÜR THEATER:

FUX

HIGHLIGHTS IM NOVEMBER

FUX

ZUM ARTIKEL

Mit ihrem Theaterstück FUX macht Ursina Tossi die Zugänglichkeit für Menschen mit (Seh)Behinderungen zum künstlerischen Werkzeug.

ZEIT FÜR THEATER:

THE SACRIFICE

HIGHLIGHTS IM NOVEMBER

THE SACRI-FICE

ZUM ARTIKEL

Dada Masilos neues Tanzstück stellt die Frage danach, was wir unserem täglichen Leben opfern, ins Zentrum der Performance.

ZEIT FÜR THEATER:

THANK YOU VERY MUCH

HIGHLIHTS IM NOVEMBER

THANK YOU VERY MUCH

ZUM ARTIKEL

Claire Cunningham und ihr internationales Ensemble von Performer*innen mit Behinderung präsentieren den Zuschauer*innen die Welt der Tribute Artists.

ZEIT FÜR THEATER:

UNTER DEM TEPPICH

HIGHLIHTS IM NOVEMBER

UNTER DEM TEPPICH

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Das Wiener Performance-Kollektiv God’s Entertainment legt den Finger in die Wunde – und zeigt auf, was im europäischen Raum so alles schiefläuft.

Stadtkultur

7. Dezember 2021

Geschlossene Gesellschaft: Leben im und mit dem Gefängnis

BUCERIUS KUNST FORUM

Obwohl weltweit mehr als zehn Millionen Menschen im Gefängnis sitzen, werden die Umstände, unter denen die Menschen dort leben, selten diskutiert. Inwiefern bietet die Institution Gefängnis den Insass*innen übehaupt die nötigen Umstände, um eine potenzielle Resozialisierung zu erfahren und nach ihrer Haftstrafe ein neues Leben zu beginnen?

Tickets

Tickets sind kostenlos, da die Kapazitäten begrenzt sind, ist aber eine Anmeldung online oder an der Kasse des Bucerius Kunst Forums notwenig.

Zum Ticket

Im Rahmen der Reihe „HörSalon" sprechen Schauspieler Edgar Selge und Dr. Annelie Ramsbrock, Historikerin am Leibniz-Zentrum für zeithistorische Forschung Potsdam, über grundlegende Probleme und gesellschaftliche Fragen rund um das Thema Gefängnis. Wie hat sich im Lauf der Zeit der Blick der Öffentlichkeit auf die Institution Gefängnis gewandelt? Kann die Freiheitsberaubung irgendetwas Sinnvolles bewirken oder ist es nur eine fantasielose Maßnahme, zu der schlicht noch keine Alternativen existieren? Und was macht das Gefängnis mit denen, die im Justizvollzug arbeiten – und mit ihren Angehörigen?
Über Letzteres wird Edgar Sledge aus eigener Erfahrung sprechen. Er wuchs als Sohn des Leiters einer Jugendstrafanstalt im Westfalen der 1950er-Jahre auf, wodurch er bereits in jungen Jahren mit diesen Themen konfrontiert wurde. In seinem neuen Buch „Hast du uns endlich gefunden“, erzählt er autobiografisch von seinem Leben mit den Gefangenen. Annelie Ramsbrock untersucht in ihrer Studie „Geschlossene Gesellschaft“ das Gefängnis als „Soziallabor der Gesellschaft“ und fragt, ob es tatsächlich möglich ist, Verbrecher*innen in Gefangenschaft zu resozialisieren und sie von dort aus auf ein Leben außerhalb des Gefängnisses vorzubereiten. Darin beschreibt sie das Gefängnis aus der Nähe als einegeschlossene Gesellschaft, in der die Gefangenen auf engsten Raum zusammen leben.

"Geschlossene Gesellschaft: Leben im und mit dem Gefängnis" ist eine Veranstaltung der Zeit-Stiftung und findet am 7. Dezember im Bucerius Kunst Forum von 20:00- 22:00 Uhr statt. Das NDR-Fernsehteam wird den Abend aufzeichnen und anschließend am 30. Januar 2022 in der Sendung „Sonntagsstudio“  ausstrahlen.

Edgar Selge: «Hast du uns endlich gefunden» (Buchtrailer)

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